Microsoft rückt Informationen raus und wendet EU-Millionenstrafe ab

25. Jänner 2007, 17:07
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Konzern reagiert vor Ablauf von Ultimatum - Daten eingereicht

Microsoft hat Millionenstrafen aus Brüssel vorerst abgewendet: Microsoft reagierte am Donnerstag vor Ablauf eines Ultimatums um Mitternacht auf Forderungen der EU-Kommission, wie EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erklärte. Kroes hatte Microsoft mit einer Strafe von drei Mio. Euro täglich gedroht, wenn sich der Konzern nicht bewege.

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Die EU-Kommissarin verlangt von dem Unternehmen, so genannte Schnittstellen-Informationen offenzulegen. Microsoft-Wettbewerber beklagen, dass sie ihre Programme ohne diese Daten nicht mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows verknüpfen können, das auf neun von zehn Personalcomputern weltweit läuft. Microsoft reichte nun nach Angaben der EU-Kommission überarbeitete Daten ein, die die Behörde zunächst prüfen muss. Die EU-Kommission hatte in diesem Fall bereits zwei Mal Millionen-Zwangsgelder gegen den Konzern verhängt.(APA)

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