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Später konnte in einer Untersuchung festgestellt werden, dass sich die Trefferquote doch erheblich verbessert hatte.
Ich denke, dass die Egoshooter im Ernstfall ähnlicht wirken. Da der aber für den Bürger auf der Straße eher nicht eintritt, so er selbst entscheiden, was er in der Freizeit macht! Die Menschen auf der Straße gehen doch davon aus, vernünftig zu sein.
Weil jeder stabile Charakter genau abwegen kann, was echt/real und was fiktion/virtuell ist - egal welchen Alters.
Im übrigen hat noch niemand jemanden mit einer CD/DVD oder einem PC erschlagen. Viel trauriger und schlimmer ist, dass dieser Irre an Waffen kam. Hier müsste man ansetzen. Waffen gehören einfach für private und Nichtschützen (Sportschützen, Jäger, Bundesheer) verboten - UND AUS! Natürlich kann er mit einem Messer genauso Menschen töten. Allerdings max. "einen" und dann wird er (hoffentlich) überwältigt. Die Spiele sind teilweise sinnlos grausam - da stimme ich aus eigener Erfahrung zu. Verboten gehört nichts aber es gehört abgewogen, wo "Blut und Körperteile" "Sinn machen" oder wo es nur der Effekthascherei dient.
mfg
gü
Doch habe ich! Allerdings muss ich das ganze vielleicht etwas eingrenzen. Ich würde sagen ab 10 Jahren kann ein Kind den Unterschied wirklich einschätzen. Ich habe selber als Kind Doom, Quake, HL, etc. gespielt. Trotzdem wusste ich (und meine Freunde), dass es sich hier IMMER nur um ein SPIEL handelt.
mfg
gü
dann hat dieses kind aber mehr als computerspiele als problem. weil es leute gibt, denen das unterscheiden von realem und virtuellem nicht möglich ist, sollte man nach ihrer argumentation auch fernsehen, bücher, radio und werbeplakate verbieten?
eher gehört kindern, denen das nicht möglich ist, geholfen und ihnen beigebracht zu differenzieren, was real ist und was nicht.
die argumentation der meisten befürworter hier ist der argumentation der pro-waffen-lobby in den usa sehr ähnlich.
also waffen im supermarkt, auch in österreich. kann ja nix passieren, die leute sind ja alle nett und haben sich jederzeit im griff. und die wirtschaft kurbelt das auch an, wenn sich jeder österreicher eine krachen um 1.000 euro kauft.
ein kind, das probleme hat, braucht als allerletztes killerspiele. aber das nur nebenbei.
weil waffen nur den sinn des tötens haben. ich kann die nicht verwenden um spass zu haben (ausser ich bin echt krank im kopf).
ein kind, das probleme hat, kann aber diese spiele auch als ventil verwenden, um zumindest für eine kurze zeit die probleme des alltags zu vergessen, wie bei mir damals. und durch die vernetzung des spiels hab ich auch gute freunde und bekannte gemacht. computerspielen ist natürlich keine therapie, aber es kann sehr wohl helfen. es ist nicht immer alles nur schwarz/weiss, mein lieber politischer verfolger.
Nach meiner Überzeugung transportieren "Killerspiele" ein fragwürdiges Rollenverhalten bzw. eine definitiv abzulehnende Konfliktlösungsstrategie.
Nun mag ein klarer Geist sich selbst als unabhängig genug erkennen, als dass ihm diese Muster als Vorlage für das reale Leben passen würden.
Nur zeigt sich leider allzu oft, dass solch krude Rollen-Vorbilder Eingang in das wirkliche Leben finden.
Es geht nicht nur um Amokläufer, sondern auch um jenen massiven quantitativen und qualitativen (!) Anstieg von Gewalt unter jungen Menschen, deren Verhalten eine Kopie eben jener Rollenklischees (z.B. vom "Ghetto-Gangsta") ist.
Daher ist es mE leider notwendig, diejenigen Medien einzuschränken, die diese Vor-Bilder transportieren.
Echte Schlagzeile aus einer Amerikanischen Zeitung:
Kindergartentante verletzt.
Kleines Kind warf grundlos Bauklötze nach ihr.
Später stellten die Eltern fest das das kind Tetris gespielt hat und das mit dem Bauklötzewerfen wohl daher kommen muss...
Immer wenn Jugendliche mit Gewalt aufzufallen versuchen wird der Ruf nach Verboten - oder sollte man lieber Zensur sagen - laut. Das Problem ist ja nicht so sehr die Verfügbarkeit dieser Spiele für Junge Menschen sondern die beklagenswerte Tatsache das viele junge Menschen offenbar der Meinung sind das man mit Gewalt Probleme lösen kann (wird auch ausreichend in den Medien kolportiert) und Aufmerksamkeit erregen kann (man beachte das derzeitige Medienecho).
Siehe:
http://www.heise.de/tp/r4/art... 030/1.html
was für eine faschistoide einstellung ist das denn! ich z.b. spiele solche spiele nun mal hin und wieder gerne als freizeitbeschäftigung oder ganz im sinne von socialising, mit freunden im netzwerk. so wie andere lieber briefmarken sammeln, brettspiele spielen, kunst sammeln, auto fahren, sport betreiben, faulenzen, fernsehen, bücher lesen ...
...des Umgangs mit Medien (v.a.eben elektronischen) ist nachweisbar.
Das Argument des Aggressionabbaues hinkt mE auch ein wenig. Ich betreibe selbst einen Sport, der wie alle traditionellen Kampfsportarten ganz starken Akzent auf BEHERRSCHUNG der Aggression legt, die auch da zweifellos ein Bestandteil der Aktivität ist. Wir gehen aber auch mit lebendigen Kampfpartnern um und das Ziel ist nicht, möglichst viele abzuschießen. Ich denke, da sind wir um einige mentale und philosophische Facetten reicher.
Notabene:Ich hab Computerspiele nicht in Bausch und Bogen verdammt, aber es gibt wie überall risikoreichere und -ärmere Anwendungen, anfälligere Menschen für pathologische Formen und stabilere Charaktere.
MfG M.D.
was mich stört sind derart bevormundende posts wie die meines vorposters, die dinge einfach abstellen wollen, weil sie selbst keinen sinn dahinter sehen oder selbst nicht damit klar kommen.
und ich hoffe ich konnte ihnen näher bringen, dass wenn sich menschen zum lan-spielen treffen, das genauso unter socialising fällt, wie wenn sich irgendjemand zum kaffeekränzchen trifft. weil socialising im grunde nichts anderes ist, als sich mit freunden oder mitmenschen zu treffen und gemeinsam einem gleichem interesse nachzugehen.
zum aggressionsabbau kann ich selber nicht viel sagen. ich spiele selbst immer nur phasenweise. manche wochen und monate stärker, dann wieder wochen und monatelang gar nicht und dann eher zum vergügen und zeitvertreib denn zum aggressionen abbauen.
dass sport besser geeignet wäre um aggressionen abzubauen, empfinde ich persönlich ich genauso. schon alleine wegen der körperlichen betätigung. auch die philosophie asiatischer kampfsportarten ist mir nicht fremd.
ich will nicht bestreiten, dass es menschen mit problemen im umgang mit spielen gibt (gerade WoW war da ein gutes Besipiel dafür), die frage ist aber ob denen mit einem verbot geholfen ist (verfügbarkeit der spiele ist durch das internet nicht zu verhindern). ...
Ein zweiter Punkt,der hier ein bißchen hinterfragt wurde, ist, daß sich vor allem die (eigenartiges Wort..) "Ego-Shooter" sehr wohl auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen auswirkt.Besser untersucht als die Videospiele ist Fernsehen und das schon seit den 70er Jahren soweit ich weiß.Dazu: Reden Sie doch mal mit Psychologen und Ärzten für Kinder-und Jugendpsychiatrie.Die meisten, die ich kenne, haben mir Auswirkungen wie Realitätsverlust und den Verlust echter sozialer Kompetenz bestätigt. Bis hin zum totalen Aufbau einer eigenen abgekapselten Welt. Nochmal: ich sage nicht, daß das JEDEM passiert, aber die Gefahr ist gegeben. Eine Verbindung zwischen aggressiv-gedankenlosem Umgang mit dem Umfeld und der Qualität und Quantität,...3
"..."Ego-Shooter" sehr wohl auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen auswirkt"
deswegen gäbe es die altersbeschränkungen.
zu den gefahren. suchtverhaltensmuster lassen sich doch in beinahe jedem bereich des menschlichen lebens finden. schaffen wir deshalb jeden dieser bereiche ab (essen, trinken, kaufen, glückspiel, fernsehen... etc.) oder dürfen wir uns im großen und ganzen doch noch auf die eigenverantwortung der überwiegendenen masse verlassen? und ich glaube zudem nicht, dass sich spielsucht und eventuell einhergehender realitätsverlust auf das genre egoshooter eingrenzen lässt.
Gerne,bevor wir uns über Semantik streiten, ich hab mich wahrscheinlich aus Platzgründen zu knapp ausgedrückt: Das
"soziale Kontakte pflegen" (im weitesten Sinn - es umfaßt eine ganze Menge Aktivitäten - verzeihen Sie die Anmerkung: ich rede aus beruflichen Gründen reichlich oft Englisch, kenn also auch den Unterschied zwischen socialising und -izing. Ich glaube, Sie hatten da eine Ungenauigkeit gesehen,war aber nicht so.) umfaßt für mich ein bißchen ein anderes Spektrum als mir eine zB LAN-Party mit Kriegsszenario (Hab ich ausprobiert) gibt. Dabei wollte ich Ihnen aber Ihre eigenen Vorlieben nicht so in Abrede stellen,wie es offensichtlich rüberkam. Das Begriffsfeld, was Sozialkontakt ist, hat sich stark verändert, wie man sieht.....2
ich behaupte ja nicht, dass ich (und viele andere) meine freunde ausschließlich zum lan-spielen treffe und der soziale kontakt nur dadurch stattfindet. es ist eben nur eine facette des sozialen kontakts. zudem gibt es auch viele kleine pausen, in denen dann auch über andere themen gesprochen wird.
nur zur erinnerung: mein vorposter hat behauptet, ein verbot rechtfertigt sich dadurch, dass diese spiele überhaupt nichts bringen (außer den unternehmen viel geld). klar, ich kann meine sozialen kontakte auch ohne lan-spiele pflegen, das rechtfertig meiner meinung nach aber noch kein verbot.
Musik, Filme, Waffen, Computerspiele und eine extrem negative Jugenkultur und die dazugehörigen Zeitschriften, Bücher und Internetseiten erzeugen ein Klima indem halt manche durchdrehen. Die Spiele sind dabei nur ein kleines Teilchen und viel weniger wichtig als andere Faktoren. Die Spiele sind halt ein leichter Sündenbock, da das Internet viel schwerer zu kontrollieren ist und es bei Musik, Büchern und Zeitschriften schon klare, sehr weit geafsste Regeln gibt was erlaubt ist obwohl diese Medien in ihrer Botschaft viel eindeutiger sind als Spiele.
weil spiele, rauchen was kommt noch? alkohl? kinderzeugen? knackwurst essen?
spass beiseite: mir hat die aussage gefallen, dass man grundsätzlich sich fragen sollte, wie ein junger mensch durch ausgrenzung & schikanierung solche hassgefühle und rachelust entwickeln kann. aber das wäre weit schwieriger als einfach spiele zu verbieten.
übrigens hab gerstern zwischen 20.15 und 21.20 mal so durchgezappt und leichen und böses gezählt: kam auf 24 einträge ...
bei soviel gewalt auf einmal aus dem bösen, bösen fernseher bist du heute sicherlich amoklauf gefährdet ;)
lustige idee, das mit dem zählen,... (*webseite.dafür.überleg*)
zum thema gewalt im fernsehen prinzipiell:
wozu, außer um die sensationsgeilheit mancher gestörter zu befriedigen und so einschaltquoten zu heben, ist es notwendig, dass bei jedem angriff/attentat/etc. aufnahmen der zerfetzten leute, brennenden autos und blutlacken zu sehen sind?
vielleicht sollte dort mal begonnen werden.
bei soviel gewalt auf einmal aus dem bösen, bösen fernseher bist du heute sicherlich amoklauf gefährdet ;)
lustige idee, das mit dem zählen,... (*webseite.dafür.überleg*)
zum thema gewalt im fernsehen prinzipiell:
wozu, außer um die sensationsgeilheit mancher gestörter zu befriedigen und so einschaltquoten zu heben, ist es notwendig, dass bei jedem angriff/attentat/etc. aufnahmen der zerfetzten leute, brennenden autos und blutlacken zu sehen sind?
vielleicht sollte dort mal begonnen werden.
es gibt keinen Zusammenhang zwischen amokläufern und computerspielen, daher ist ein Verbot das falsche Signal oder gar keines. Verbote sind immer die hilflose Antwort auf Katastrophen etc. Vielleicht sollte man sich mal das familiäre und soziale Umfeld des Amokläufers anschauen. Warscheinlich stellt man dann fest, dass dieses stinknormal und ähnlich krank wie viele Familien ist. Und hier merkt dann der Spiessbürger dass vielleicht auch in ihm und in seiner eigenen familie ein unterschwelliges Gewaltpotential vorhanden ist. Nur wer will das wissen? da ist es einfache computerspiele zu verbieten und wieder ruhig zu schlafen....
...ich spiele auch gerne UT und habe schon Millionen Bitmonster abgeknallt jedoch in der realen Welt kann ich kaum einer Fliege etwas antun, das hat sich durch UT nicht verändert.
Ich glaube eher das die eigentliche Verherrlichungskomponente der Gewalt aus dem Fernsehgerät (dem eigentlichen Volksempfänger) 24 Stunden in uns eingeträufelt wird, und das mit viel subtileren Mitteln. Ein Tatort jagt den nächsten.Wir sind umgeben von Verbrechern, rund um die Uhr, überall Mörder, Vergewaltiger etc. Alles aussichtslos. Kriege werden schöngeredet. Menschen werden zu Statistiken, Tote werden hochgerechnet. In Talkshows wird alles für die Gutmenschen mundgerecht in Häppchen präsentiert--ohne Fazit--nur keiner merkt es.
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