USA als Reiseland wenig beliebt

16. Jänner 2007, 12:01
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Touristen haben laut einer Studie eine schlechte Meinung über die USA. Vor allem das Einreiseprozedere verunsichert viele

Washington - Die USA sind einer internationalen Umfrage zufolge für Touristen das unfreundlichste Land der Welt. Angesichts unhöflicher Grenzbeamter und langwieriger Einreisevorschriften wurden die Vereinigten Staaten in der am Montag veröffentlichten Studie von doppelt so vielen Reisenden als "schlimmstes" Reiseland wie die an nächster Stelle stehenden Regionen eingestuft. Die Folgeplätze belegten Länder im Nahen Osten und in Asien.

"Das Einreiseprozedere hat ein Klima von Angst und Frustration geschaffen, das Touristen fern hält", sagte Geoff Freeman, der Vorsitzende der Discover America Partnership, in deren Auftrag die Studie erstellt wurde. Die Untersuchung zeige, dass die Angst vor den US-Einwanderungsbehörden größer sei als die Furcht vor Terrorismus oder Gewalt.

Mehr als die Hälfte der Reisenden in die USA bezeichneten die Grenzbeamten als rüpelhaft. Zwei Drittel gaben an, sie hätten Angst davor, wegen kleiner Fehler in den Einreisedokumenten oder eines falschen Wortes zu einem Grenzbeamten verhaftet zu werden. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut RT Strategies 2011 Reisende in 16 Ländern. (APA/Reuters)

  • Die Angst vor der Einwanderungsbehörde ist unter Touristen größer aus die Furcht vor Terror.
    foto: pixelquelle.de

    Die Angst vor der Einwanderungsbehörde ist unter Touristen größer aus die Furcht vor Terror.

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