Call for Entries 2007 als fiktiver "Numerus Clausus der Kreativität"

26. Jänner 2007, 14:42
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CCA thematisiert freien Zugang zum Kreativwettbewerb - Einreichfrist endet am 19. Jänner 2007

CCA-Call for Entries 2007: In einem "fingierten" Brief des Präsidenten Tibor Barci wurde Österreichs Kreativszene mitgeteilt, dass eine "neugeschaffene Arbeitsgruppe Qualitätssicherung" heuer die Agenturen bzw. Kreativen auswähle, die beim CCA einreichen dürfen. Und, dass der jeweilige Adressat in diesem Jahr "leider nicht dabei sei".

Kalkül der Aktion - sie führte laut CCA zu schallendem Gelächter ebenso wie zu empörten Anrufen: Die gerechtfertigte Entrüstung derjenigen, die das Schreiben nicht sofort als nicht ernst gemeint entlarvten, zur Thematisierung des freien Zugangs zum Kreativwettbewerb des CCA zu nutzen.

Offen für alle

Bárci: "Es gab in der Vergangenheit immer wieder Vorwürfe gegen den CCA, der Wettbewerb sei nur eine Sache für Insider, und immer würden nur dieselben gewinnen. Dieses Missverständnis aufzuklären, liegt uns sehr am Herzen. Jeder kann beim CCA einreichen, und die große Zahl an unterschiedlichen Gewinnern, bzw. derer, die keine Mitglieder sind, beweist Jahr für Jahr aufs Neue: Es gibt nur eine einzige Voraussetzung, beim CCA zu gewinnen - man muss ganz einfach einreichen. Und das kann jeder."

Demgemäß bot der Brief des Präsidenten im letzten Absatz auch die Möglichkeit, "es dem CCA zu zeigen" und "gegen die Entscheidung der Arbeitsgruppe Widerspruch einzulegen", indem man seine besten Arbeiten als "Beweis" senden solle – und zwar bis zum offiziellen Einreichschluss am 19. Jänner.

Einreichen bis 19. Jänner 2007

Tibor Barci: "Unser Appell gilt allen, die vielleicht schon lange nicht mehr oder noch nie eingereicht haben: Bitte reichen auch Sie ein – und sorry, dass wir für diesen flammenden Aufruf heuer etwas dicker auftragen mussten als sonst." (red)

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    foto: cca
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