Schüsse und Messerstiche beim PlayStation-Verkaufsstart in den USA

22. März 2007, 11:08
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Bewaffnete Männer wollten vor einem Geschäft wartende Kunden ausrauben - Lebensgefährliche Messerstecherei um Konsole

Lange Schlangen vor den Läden, aber auch Schüsse und Messerstiche haben den Verkaufsstart der neuen Sony-PlayStation in den USA geprägt. Im US-Staat Connecticut versuchten zwei bewaffnete Männer am Freitag, vor einem Geschäft wartende Kunden auszurauben und schossen einen nieder, der sich weigerte, sein Geld herzugeben. Der 21-jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und war in stabilem Zustand, teilten die Behörden mit.

36 Stunden

In Indiana wurde ein 19-jähriger mit einem Messer lebensgefährlich verletzt, der mit einem Komplizen versucht hatte, einem Mann die gerade erstandene Spielkonsole abzunehmen. Vor vielen Geschäften warteten Kunden bis zu 36 Stunden, um eine neue Konsole zum Preis zwischen 500 und 600 Dollar (390 bis 470 Euro) zu bekommen. In Ohio raubten fünf mit Skimasken vermummte Männer fünf PlayStations, indem sie einen Verkäufer mit einer Schusswaffe bedrohten. In Pennsylvania wurde ein Jugendlicher mit vorgehaltener Pistole gezwungen, seine gerade erstandene Konsole auszuhändigen, berichtete die Polizei in Allentown.

Nachfrage

Die von Sony am ersten Tag ausgelieferten Konsolen konnten bei weitem nicht die Nachfrage befriedigen. Ein Laden in Boston löste das Problem am elegantesten: Angestellte gaben den ersten in der Warteschlange Eintrittskarten, um eines der 140 vorrätigen Geräte zu erwerben. Der Rest wurde heimgeschickt. (APA/AP)

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    Wal-Mart-Angestellte in Putnam, Connecticut bei den Aufräumungsarbeiten. Zwei bewaffnete Personen wollten die, auf eine PlayStation 3 wartenden, Menschen vor dem Geschäft ausrauben.

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