Im Westen finden Sie uns nicht!

22. März 2007, 13:42
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Die CPB Immobilien-Treuhand ist zum heimischen Marktführer aufgestiegen - Michael Ehlmaier über Gründe und Hintergründe

Seit ihrer Gründung vor 15 Jahren ist die CPB Immobilientreuhand zum heimischen Marktführer bei Büro- und Wohnimmobilien aufgestiegen. CPB-Geschäftsführer Michael Ehlmaier über Gründe und Hintergründe – und über die Zukunft - Ein Gespräch mit Engelbert Abt.

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Standard: Die Maklergesellschaft CPB feierte kürzlich ihr 15-jähriges Bestehen. Sind Sie mit der bisherigen Unternehmensentwicklung zufrieden?
Michael Ehlmaier: 600 unserer Kunden und Geschäftspartner haben mit uns gefeiert. Und es war uns auch tatsächlich sehr nach Feiern zu Mute. Auch für mich persönlich ist es nach zwölfjähriger Firmenzugehörigkeit schön mitzuerleben, dass wir in dieser Zeit von einem Miniunternehmen mit drei Mitarbeitern zu einem dominierenden Marktteilnehmer geworden sind.

Standard: Was bedeutet das in konkreten Zahlen?
Ehlmaier: Allein in den letzten vier Jahren hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt und das vermarktete Flächenvolumen beinahe verdreifacht. Im Bereich Büroimmobilien sind wir mit großem Abstand österreichischer Marktführer und im Investmentgeschäft sind wir einer der bedeutenden Player auf dem Wiener Markt. Im Bereich Büroimmobilien sind seit einigen Jahren sogar Marktführer. Allein 2005 haben wir mehr als 80.000 Quadratmeter vermittelt.

Standard: Wie sieht Ihre Bilanz auf dem Wohnungssektor aus?
Ehlmaier: Heuer werden wir an die 1000 Wohnungen vermarktet haben und sind damit im Großraum Wien ebenfalls die Nummer eins.

Standard: Wobei Größe ja nicht alles ist ._._.
Ehlmaier: Natürlich ist Größe nicht alles, aber im Immobiliengeschäft wird man nur dann groß, wenn man auch gut arbeitet. Wir sind nur deswegen gewachsen, weil es uns in hohem Maße gelungen ist, dauerhafte Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Mittlerweile haben wir einen sehr hohen Anteil an Stammkunden. Letztlich haben wir unsere Geschäftstätigkeit von unserem ursprünglichen Kernbereich – der Vermarktung von Gewerbe- und Wohnimmobilien – deswegen auf praktisch alle wichtigen Dienstleistungen, die im Lebenszyklus einer Immobilie erforderlich sind, ausgedehnt. Damit können wir den Ansprüchen unserer Kunden noch besser gerecht werden. Einmalgeschäfte interessieren mich nicht.

Standard: Was ist für Sie der wichtigste Aspekt, in dem sich die CPB von ihren Mitbewerbern unterscheidet?
Ehlmaier: Wir sind in der glücklichen Lage, als Teil einer sehr erfolgreichen Unternehmensgruppe auch ein sehr attraktiver Arbeitgeber zu sein. Die besten Erfahrungen haben wir mit jungen, hungrigen Mitarbeitern gemacht, die in der CPB zu Immobilienspezialisten und Verkaufspersönlichkeiten ausgebildet werden und noch nicht jahrelang in anderen Maklergesellschaften gearbeitet haben.

Standard: Sind Sie nach 15 Jahren nun dort angelangt, wo Sie sein wollten?
Ehlmaier: Wer aufhört, immer noch besser werden zu wollen, ist nicht mehr gut. Das ist bekannt. Natürlich ist Qualität schwer mess- und vergleichbar, aber wir bemühen uns, sehr hohe Maßstäbe zu setzen.

Standard: Sie haben vor zwei Jahren mit der Expansion ins Ausland begonnen. Sind Sie mit dem Start zufrieden?
Ehlmaier: Natürlich sind wir mit unseren CEE-Töchtern, die gerade einmal ein bis drei Jahre auf dem Markt ist, noch nicht so weit wie in Wien nach 15 Jahren. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir das Ziel "Top Five" 2007 auch in Prag, Warschau und Bratislava erreichen werden. Die für 2006 gesteckten Erwartungen wurden bereits deutlich übertroffen.

Standard: Was sind Ihre Ziele für die kommenden Jahre?
Ehlmaier: In Zentral- und Osteuropa werden wir ein flächendeckendes Netz aufbauen, spätestens 2008 sollen unsere Töchter die Mutter in Wien umsatzmäßig überholen. Wo Sie uns sicher nicht finden werden, sind westliche Märkte – ganz gleich, ob Paris, New York oder Schanghai.

  • Michael Ehlmaier: "Wer aufhört, immer noch besser werden zu wollen, ist nicht mehr gut. Das ist allgemein bekannt. Daher bemühen wir uns, hohe Maßstäbe zu setzen."
    foto: standard/cpb

    Michael Ehlmaier: "Wer aufhört, immer noch besser werden zu wollen, ist nicht mehr gut. Das ist allgemein bekannt. Daher bemühen wir uns, hohe Maßstäbe zu setzen."

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