Licht - Pelzmantel für die Seele

Redaktion, 16. Mai 2007 17:43
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Mit ein paar einfachen Beleuchtungstricks kann man die dunkelsten Wochen des Jahres gut überstehen - Von Christine Diethör

Licht, Licht und noch einmal Licht! Beleuchtung ist der Pelzmantel für die Seele. Damit kann man in dunklen Jahreszeiten vorsorgen.

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Vor uns liegen im wahrsten Sinn des Wortes die dunkelsten Wochen des Jahres. Auch am Tag wird das natürliche Licht durch Nebel und diesiges Wetter spärlich. Umso wichtiger ist eine richtige und atmosphärisch entsprechende Beleuchtung der Räume.

Viele Lichtquellen statt einer Lichtquelle

Unabhängig von den Nutzungen sollte jeder Raum zuerst einmal eine ausreichende Grundbeleuchtung aufweisen, wobei die dimmbare Wohnzimmerleuchte, die für alle Gelegenheiten herhalten muss, längst ausgedient hat. Grundsätzlich ist vielen kleinen Lichtquellen der Vorzug zu geben. Mit mehreren Leuchten mit jeweils unterschiedlichem Charakter lassen sich wesentlich besser wechselnde Raumstimmungen erzeugen, als mit einer großen Lichtquelle.

Weiches Streulicht am Esstisch

Die Grundbeleuchtung kann sowohl durch direktes Licht als auch durch indirekte Beleuchtung erreicht werden. Die indirekte Beleuchtung hat dabei den Vorteil, dass sie ein besonders weiches und gleichmäßiges Licht erzeugt und absolut blendfrei ist. Je nach Nutzung sollte man verschiedene Beleuchtungsquellen wählen. Am Schreibtisch oder an der Werkbank beispielsweise braucht man besonders starkes Licht, das direkt auf die Arbeitsfläche gerichtet ist. Über einem Esstisch bietet sich ein direktes, weiches Streulicht an, das Speisen und Speisende sanft und farbgetreu beleuchtet. Im Badezimmer wiederum sind tageslichtähnliche, blendfreie Wand- oder Deckenleuchten besser geeignet.

Lichfarbe

Auch die Lichtfarbe sollte an die verschiedenen Anforderungen angepasst werden. Für genaues Arbeiten, bei dem Kontraste wichtig sind, sollte man möglichst kräftigem, weißem Licht den Vorzug geben. Warmes, gelb-oranges Licht dagegen schmeichelt der Haut und lässt Gesichter weicher wirken. Die vielfach verpönte Leuchtstoffröhre ist nebenbei gesagt wesentlich besser als ihr Ruf. Sie ist heute in praktisch jeder Lichtfarbe zu haben und verbraucht wesentlich weniger Strom als ein herkömmliches Leuchtmittel.

Lichtmischung

Eine optimale Wirkung erreicht man, indem man die Lichtfarben mischt und sowohl kaltes, weißes als auch warmes, gelbes Licht im selben Raum installiert. Je nach Bedarf kann das eine oder das andere Licht eingeschaltet werden – oder man lässt sie zu einer Lichtsymphonie zusammenspielen. Und damit kann die Winterdepression ruhig noch eine Weile warten. (DER STANDARD Printausgabe 18.11.2006)

Herzerld
23.11.2006 14:44
Vielleicht...

sieht die Autorin auf dem kleinen Foto ja deshalb so extrem blass aus, weil sie ihren Ratschlägen folgt und statt Tageslichtersatz zu nutzen, einfach alle Lampen zuhause anmacht. Und dann kommt zusätzlich die Stromrechnung und es weicht die letzte Farbe aus ihrem Gesicht. Man fragt sich wirklich, woher der Standard manchmal diese inkompetenten Pseudokompetenzen hat. Gruselig.

du auch
23.11.2006 14:08

eine kleine hanfpflanze mit natriumdampflampe, vorrausgesetzt man kümmert sich täglich drum, vertreibt auch jede winterdepression ;)

Peter Richter
23.11.2006 09:53
Abmagerungskur

...wäre wohl eher angesagt als Verbesserung der allgemeinen Befindlichkeit.

mr. natural
23.11.2006 13:48
... are you a bodyfascist?

danuska
23.11.2006 07:38
Sorry, aber so ein Quatsch kann von sich nur einer geben, -Fortsetzung

Birnen, sondern auch Leuchtstoffröhre und Halogenlampen. Erst dann tut man nicht nur *etwas* sondern ganz viel für sein Befinden und seine Gesundheit.

Britta Schmidjörg
23.11.2006 09:35

Sie sprechen mir aus der Seele - der von Winterdepressionen geschüttelten.
Es geht aber nicht nur um das Lichtspektrum, sondern auch um die Intensität des Lichtes. Viel bewegen hilft auch gegen Winterdepressionen, wollte ich noch dazu sagen. Aber mit normalen Glühbirnen wird man in der Wohnung nichts ausrichten können.
UND: einmal die Woche ins Solarium hilft auch! Die Lux der dort verwendeten Lichtquellen sind viel höher und daher hilft's.

danuska
23.11.2006 07:34
Sorry, aber so ein Quatsch kann von sich nur einer geben,


der nichts versteht. Das Heimtückische am winterlichen Tageslicht ist, daß das komplette Farbspektrum der Sonne nicht mehr enthalten ist. Und da helfen auch keine 1000-e von herkömmlichen Lichtern, man verschwendet nur unsinnig Energie. Wenn man für die eigene Gesundheit tun und der Winterdepression entfliehen will besorgt man sich s.g. Biolicht-Lampen (manche nennen sie auch Vollspektrumlicht). Diese "Glühbirnen" verbrauchen auch nicht mehr als die gängingen Energiesparlampen, halten sehr lange und, hauptsächlich, haben die volle Farbentemperatur der Mittagssonne - und das ist entscheidend! Die Kosten sind auch nimmer so hoch, bestellt man die in Deutschland belaufen sich die Kosten unter 20 Euro. Zu haben sind nicht nur die "normalen"

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