Microsoft will 64-Bit-Prozessoren

25. Jänner 2007, 17:08
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Der Exchange Server 2007 ist ausschließlich als 64-Bit-Version zu haben - als erstes Produkt seiner Art

Microsoft hat die Segel Richtung 64-Bit-Prozessoren schon länger gesetzt. So ist etwa der SQL Server 2005 und der Windows 2003 auch als 64-Bit-Variante zu erstehen. Ende November bringt der Softwarekonzern den Exchange Server 2007, der ausschließlich als 64-Bit-Version zu haben sein wird, auf den Markt.

Auf herkömmlichen Windows-Servern kann der Mailserver dann nicht installiert werden. Der Exchange Server 2007 benötigt zwingend eine 64-Bit-CPU wie Intels aktuelle Xeon-Prozessoren oder AMDs Athlon 64.

IT-Forum in Barcelona

Auf dem IT-Forum in Barcelona betonte Microsoft-Serverchef Bob Muglia, dass dies die künftige Richtung der Konzerns sei. Der nächste Windows-Server (Codename: Longhorn) soll das letzte Produkt, von dem es neben einer 64-Bit Version noch eine 32-Bit Variante geben wird, sein. Danach werden sämtliche Serverprodukte nur mehr auf 64-Bit-Prozessoren betrieben werden können.

Ein aggressiver Schritt, der sich aber für die Kunden bezahlt macht, so Bob Muglia. Er begründet dies mit der extrem verbesserten Leistung, da die 64-Bit-CPUs mehr Speicher adressieren können.

16 Exabyte

Auf 16 Exabyte erhöht die kommende 64-Bit-Architektur die theoretische Grenze der Kapazität des Arbeitsspeichers - das Viermilliardenfache des heutigen Limits von vier Gigabyte RAM. Zwar erreichen heute erst wenige Rechner diese Maximalkapazität der herkömmlichen 32-Bit-Technik, doch deren Limitierungen werden allmählich spürbar. 64-Bit-Prozessoren bringen deutlich mehr Reserven. (red)

  • Microsoft-Serverchef Bob Muglia stellte in Barcelona die künftige Richtung des Konzerns vor.
    foto: sum

    Microsoft-Serverchef Bob Muglia stellte in Barcelona die künftige Richtung des Konzerns vor.

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