Rittern um ÖBB-Zugcatering

28. November 2006, 12:56
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Bis Freitag, 17. November, müssen Bewerber ihre Angebote für die Verpflegung der Passagiere in den Speisewagen der ÖBB-Züge abgeben

Wien - Bis Freitag, 17. November, müssen Bewerber ihre Angebote für die Verpflegung der Passagiere in den Speisewagen der ÖBB-Züge abgeben. Unter den Bewerbern sind neben dem bisherigen ÖBB-Speisewagen- und Catering-Partner Express Restaurant & Catering GmbH (é-express) auch die Gastronomiekonzerne Do&Co sowie die Deutsche Bahn, berichtet die Tageszeitung "Österreich" (Dienstagausgabe). Nicht dabei, wie von "Österreich" ebenfalls angeführt ist nach eigenen Angaben Airest: Airest-Sprecherin Doris Wiesner dementierte am Dienstag auf APA-Anfrage den entsprechenden Zeitungsbericht.

Airest beobachte den Bereich Zugcatering schon über Jahre und habe auch die Ausschreibungsunterlagen angefordert, aber nach wiederholter Prüfung entschieden, dass der Bereich für das Unternehmen kein Thema sei, sagte Wiesner. Das Auftragsvolumen für die Zuggastronomie beläuft sich demnach auf rund 10 Mio. Euro pro Jahr.

"Die Airest wird sich definitiv bewerben", zitiert das Blatt ÖBB-Verantwortliche. Auch Do&Co-Boss Attila Dogudan habe seine Teilnahme an der Ausschreibung bestätigt, dürfte jedoch nur am Catering für den neuen ÖBB-Fernverkehrszug Railjet interessiert sein, der ab 2008 zum Einsatz kommt. Die Chancen für den bisherigen ÖBB-Caterer é-Express noch einmal zum Zug zu kommen, seien nicht so schlecht.

Da der Railjet getrennt von den sonstigen Zügen ausgeschrieben werde, sei eine "realistische Variante", dass Do&Co den Catering-Auftrag für den Railjet bekomme, Airest oder é-Express hingegen den Zuschlag für den Rest, heißt es im Bericht. (APA)

  • Wer wohl in Zukunft im Zug das Essen serviert?
    foto: standard/newald

    Wer wohl in Zukunft im Zug das Essen serviert?

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