Anno 1701 im Test

31. Juli 2007, 14:52
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Entdecker

Wer aufbrach um neue Welten zu entdecken, fand nicht selten Tod und Schrecken. Doch wie die Idylle der damaligen Romanciers es wollte, war die Zeit der Kolonialisierung nichts weiter als der ideale Zusammenwuchs von ur-völkischen Lebensweisen und europäischer Imperial-Kultur. Eine äußerst rosige Sicht auf die vergangen Verbrechen an den menschlichen Reichtümern verstrichener Epochen. Dennoch, manchmal tut es gut, allzu reale Herrschaftskriege in den Hintergrund zu stellen – vor allem dann, wenn der Spaß am Spielen in den Mittelpunkt rückt.

Was ist Anno

Für Neulinge der Serie ist Anno 1701 kurz gesagt, genau wie seine Vorgänger, ein Aufbau-Strategie-Spiel. In diesem Fall bedeutet das, auf einer frei erfundenen Landkarte gilt es eine Inselgruppe zu besiedeln und eine Zivilisation zu gründen. Auf jeder der unterschiedlich großen Landstriche befinden sich, passend zur jeweiligen Vegetation und Klimazone, bestimmte Rohstoffe. Im Verlauf des Spiels verlangen die Bewohner der stetig wachsenden Gemeinden nach diversen Produkten, um sich weiterentwickeln zu können. So ergibt sich die Herausforderung im Wettbewerb mit den anderen Mitspielern – wahlweise menschlich- oder computergesteuert – sich die richtigen Inseln zu sichern, um die nachgefragten Waren produzieren zu können. Alternativ besteht die Möglichkeit nicht vorhandene Rohstoffe, nach dem Prinzip des freien Marktes, zu handeln. Konflikte sind demnach vorprogrammiert.

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