Die ersten zwei Blu-ray-Player im Test

7. Jänner 2008, 12:53
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Panasonic DMP-BD 10 schlägt Samsung BD-P 1000 im Praxis-Vergleich

Das Warten auf den Video-Genuss in HD-Qualität hat ein Ende: In diesen Tagen kommen die ersten beiden Blu-ray-Player auf den Markt. Das Magazin Video hat in seiner neuen Ausgabe den Panasonic DMP-BD 10 und den Samsung BD-P 1000 auf den Prüfstand gestellt. Mit dem Ergebnis: Insgesamt legt Blu-ray eine recht ausgereifte Deutschlandpremiere hin, auch wenn das Samsung-Gerät noch nicht alle Vorzüge des neuen Formats konsequent nutzt.

Anschlussvielfalt, dynamischen Klang und bestmögliche Bildqualität

Mit dem DMP-BD 10 (rund 1.500 Euro) setzt Panasonic auf Anschlussvielfalt, dynamischen Klang und bestmögliche Bildqualität, so "video". Das Gerät gibt hochauflösende (1.920 x 1.080p) Blu-ray-Filme auf Full-HD-Displays in perfekter Qualität wieder. Daneben ist der DMP-BD 10 auch ein guter DVD-Player, der über eine HDMI-Verbindung die vergleichsweise schlechteren DVD-Bildsignale zuverlässig in die HD-Formate 720p, 1080i und 1080p übersetzt.

Der Ton

Auch im Ton gibt es messbare Fortschritte. Das Blu-ray-Format erlaubt erstmals unkomprimierten 5.1- oder 7.1-Mehrkanal-Sound zum Videobild. Der DMP-BD 10 gibt PCM-Ton mit bis zu 5.1-Kanälen digital per HDMI-Schnittstelle aus. Wenn auf der Blu-ray-Disc 7.1-Kanäle aufgespielt sind, rechnet das Gerät diese auf 5.1-Ton herunter. Bei beiden Varianten erzielt der Anwender das beste Klangergebnis, wenn er nicht dem Player, sondern dem AV-Receiver die Wandlung der digitalen Musiksignale überlässt. Alternativ kann der Mehrkanal-Sound auch über den analogen 7.1-Ausgang wiedergegeben werden.

Billiger

Der Samsung BD-P 1000 (etwa 1.300 Euro) liefert dagegen keinen unkomprimierten PCM-5.1-Ton über seinen HDMI-Ausgang. Für die Digitalausgabe wird der Klang vielmehr auf zwei Stereokanäle heruntergerechnet. Wer den hochwertigen Blu-ray-Sound hören will, muss auf den analogen Mehrkanal-Ausgang zurückgreifen. Auch dieser ist spartanischer ausgeführt als beim Panasonic DMP-BD 10 und bietet lediglich einen 5.1- statt 7.1-Anschluss.

Gleichstand

HDMI- und Komponentenausgänge sind bei beiden Blu-ray-Playern gleich ausgeführt. Leichte Unterschiede gibt es dagegen bei der HD-Bildqualität. In dunklen Szenen fehlt es dem Samsung gegenüber dem Panasonic bisweilen etwas an Schärfe, im Vergleich mit den Unterschieden zu einer DVD sind diese Nuancen aber gering. Anders beim DVD-Betrieb: Hier zeigt der Samsung im Test unruhigere Bilder als der Panasonic. Dafür bietet der BD-P 1000 unter der Frontklappe einen integrierten Kartenleser, den der Panasonic-Player nicht besitzt. Damit können Anwender Fotos in HD-Qualität auf dem TV-Schirm oder per Beamer genießen.(red)

  • Panasonic DMP-BD 10

    Panasonic DMP-BD 10

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