Flexible Kühlung für heiße Rechner

17. November 2006, 10:21
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SpotCool lässt sich gezielt auf kritische Bereiche am Mainboard richten

Das kalifonische Unternehmen Antec hat einen flexiblen Computerlüfter auf den Markt gebracht, der je nach Bedarf auf den Teil des Motherboards gerichtet werden kann, wo zusätzliche Kühlung benötigt wird. Hierzu verfügt der SpotCool über einen biegsamen Stiel und einen schwenkbaren Lüfterkopf. Für Freunde des Casemoddings und Overclockings wurden vom Hersteller zusätzlich blaue LEDs verbaut, die umliegende Komponenten beleuchten. "Das ist eine nette Erfindung", meint Szene-Insider Daniel Böttcher von Overclocking Technologies gegenüber pressetext. "Vor allem spart man sich damit selbst gebaute Drahtkonstruktionen."

Der Extralüfter wird direkt mit einer Mainboardschraube montiert und mit der Stromversorgung verbunden

SpotCool wurde speziell für die Kühlung von Motherboards entwickelt, so der Hersteller. Der Extralüfter wird direkt mit einer Mainboardschraube montiert und mit der Stromversorgung verbunden. Mit der dreistufigen Geschwindigkeitsregelung kann die richtige Balance zwischen leisem Betrieb und optimaler Kühlung eingestellt werden. "Die heutigen Hochleistungs-Computerkomponenten konsumieren viel Energie und erzeugen daher Unmengen an Hitze", meint Scott Richards, Senior Vice President bei Antec. "Antec hat viel Erfahrung mit ruhigen Kühlkomponenten und weiß, dass der Bedarf an zusätzlichen geräuscharmen Kühlmöglichkeiten steigt. Mit dem Spot Cool kann der Nutzer genau jene Bereiche im System kühlen, die besonders heiß werden", so Richards.

Interesse

Computeruser, die ihre Rechner regelmäßig an die Grenzen der Belastbarkeit bringen, sind auf effiziente Kühlung angewiesen. "Der SpotCool ist sicherlich für all jene interessant, die ihr System per Luft übertakten, Benutzer von Wasserkühlungen sind davon weniger betroffen, weil mittlerweile auch RAM- und Mosfetkühler in den Wasserkreislauf eingebunden sind. Diese Komponenten sind jedoch teurer, ergo könnte es auch für diese interessant sein, da der SpotCool auch regelbar ist", erläutert Böttcher.

Prinzipiell

Zudem eigne sich der schwenkbare Lüfter dazu den Kühlkreislauf im Computergehäuse zu optimieren, streicht der Hersteller heraus. "Das Wichtigste bei der Optimierung der Kühlung ist, dass man das Gehäuse selbst aufräumt und lästige Kabel zusammenbindet, damit der Luftstrom möglichst ungehindert durch das Gehäuse wandern kann. Wenn möglich sollten dabei Rundkabel verbaut werden. Dann reichen prinzipiell ein bis zwei Lüfter, die Luft ansaugen und auf der Rückseite ein bis zwei absaugende Ventilatoren", so Böttchers Rat. SpotCool ist ab sofort im deutschsprachigen Raum zum Preis von 20 Euro erhältlich.(pte)

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