Mittwoch: La Ciénaga – Morast

7. November 2006, 17:23
posten

22.50 bis 0.25 | Arte | FILM | Argentinien/F 2001. Lucrecia Martel

Einer der erstaunlichsten und nachhaltigsten Filme der letzten Jahre, ein neuer Fixstern am Himmel des modernen Kinos: Mecha, eine gut situierte, aber heruntergekommene Frau aus der argentinischen Mittelschicht, macht mit ihren Kindern und ihrem Ehemann Urlaub auf einem Anwesen. Während Mecha die Gleichförmigkeit ihrer Tage im Alkohol zu ertränken versucht, bleiben ihre Kinder auf sich selbst gestellt. Martels Erstlingsfilm porträtiert eine ziellose Gesellschaft, schwankend zwischen Gewalt und Gleichgültigkeit, die längst selbst zu einem Sumpf geworden ist.
  • Artikelbild
    foto: arte
Share if you care.