Alcatel steigt in Österreich wieder ins Handygeschäft ein

21. November 2006, 12:51
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Franzosen wollen mit europäischen Design zu chinesischen Preisen zwei Prozent Marktanteil erobern

Wien - Der französische Technologiekonzern Alcatel will nach zweijähriger Pause wieder Handys in Österreich verkaufen. Angestrebt wird eine Marktanteil von 2 Prozent, erreicht werden soll er durch "europäisches Design zu chinesischen Preisen", so Marketingmanager Christine Dubos Donnerstagabend vor Journalisten. Derzeit kooperiert Alcatel mit T-Mobile Austria, ein zweiter Mobilfunker wird noch gesucht. Zielgruppe sind primär Personen unter 20, die kosten- und marktbewusst sind, erklärte T-Mobile.

Hersteller der Mobiltelefone ist der chinesische Elektronikgigant TCL - Handy-und Computerproduzent sowie weltweit größter Hersteller von TV-Geräten. TCL hat den Markennamen 2004 von den Franzosen übernommen, das gemeinsame Joint Venture T&A Mobile Phones zeichnet seither für die Vermarktung der "Alcatel"-Handys verantwortlich. Alcatel hält an dem Gemeinschaftsunternehmen fünf Prozent.

Von Wien aus werden auch die Märkte in Kroatien, Slowenien und Mazedonien betreut. Gepunktet wird auch mit Kampfpreisen: So kostet das erste in Österreich erhältliche Modell OT-E801 gerade mal 85 Euro. Dabei wurde bewusst nicht in möglichst viele technische Raffinessen, sondern in das Design investiert, so Dubos. (APA)

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    foto: t-mobile
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