"Second Life" erhöht die Miete

14. Jänner 2007, 13:31
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Linden Lab hat eine neue Kostenstruktur für private virtuelle Inseln vorgestellt - Teuer ist nicht bloß das echte Leben

Bereits im Vorfeld rief die Ankündigung zu Preiserhöhungen Unmut unter den Gemeinde-Mitgliedern aus. Nun wurde die Warnung ernst gemacht.

Für Viel-Verdiener

Bisher zahlte man als Interessent einer kleinen Privat-Insel von etwa 65 Quadratkilometern 1.250 Dollar einmalig, zuzüglich einer monatlichen Gebühr von 195 Dollar. Ab nun sind die Kosten heraufgesetzt - der Anschaffungspreis liegt jetzt bei 1.675, die Miete bei 295 Dollar.

Alles beim Alten

Das Unternehmen beschwichtigte sogleich alle bestehenden Großgrundbesitzer, alle laufenden Verträge sind von den Änderungen nicht betroffen. Eigenständige Grundflächen hätten in den Augen der Betreiber einen wesentlich höheren Wert als gleich große Abschnitte auf dem digitalen Festland.

Bisher hat Linden Lab circa 2000 solcher Inseln an den Mann gebracht. Unter den Eigentümern finden sich reale Big-Player wie Sony-BMG, IBM oder General Motors. (red)

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