Brau AG-Insiderverfahren: Justiz­überlastung bringt Prozessverzögerung

31. Oktober 2006, 18:58
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Kolportiert: Verfahrensbeginn erst im Jänner

Wien - Seit Mai ist der Strafantrag des Wiener Staatsanwaltes Georg Krakow gegen 16 prominente Mitglieder österreichischer Bierbrauerfamilien wegen verbotenen Insiderhandels an der Börse fertig. Mit der Hauptverhandlung war bereits für Oktober heurigen Jahres gerechnet worden. Wegen Überlastung des Richters, Thomas Kreuter, wird die Verhandlung am Landesgericht für Strafsachen Wien wahrscheinlich aber erst im Jänner kommenden Jahres, frühestens aber im heurigen Dezember stattfinden, berichten die Öberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Dienstag-Ausgabe.

Wegen Insiderhandels im Zusammenhang mit dem Verkauf des Braukonzerns an Heineken müssen sich verantworten: Ex-Brau-Union-General Karl Büche, Anwalt Ludwig Beurle, dessen Vater Christian Beurle, Wirtschaftstreuhänder Stephan Beurle, das Oberhaupt der Zipfer-Bierdynastie, Fritz Kretz, Nikolaus Kretz, Ex-Brau-Union-Aufsichtsrat Christian Atzwanger und Wilhelm Mathes sowie Ulrike Büche, Astrid Büche, Paul Kretz, Erika Kretz, Barbara Kretz-Mirtl, Elisabeth Mirtl, Irene Atzwanger und Heinz Peter Mathes. (APA)

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