Triumph der Favoritin

29. Oktober 2006, 16:48
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Die topgesetzte Russin Maria Scharapowa schlug im Finale Vorjahressiegerin Nadja Petrowa und ist damit Nummer zwei der Welt

Linz - Im rein russischen Finale der Tennis-Generali Ladies in Linz hat die topgesetzte Maria Scharapowa am Sonntag ihre Landsfrau und Titelverteidigerin Nadja Petrowa mit 7:5,6:2 besiegt. Die 19-jährige Top-Favoritin verbesserte sich mit diesem Erfolg in der Weltrangliste vom dritten auf den zweiten Platz und kassierte dafür rund 75.000 Euro. Im Siegerinterview versprach Scharapowa, nächstes Jahr wieder nach Linz zu kommen.

Nach 83 Minuten war das Endspiel entschieden, Scharapowa feierte damit nach ihrem Zürich-Triumph innerhalb von acht Tagen den zweiten Turniersieg en suite. Dabei hatte Petrowa im ersten Durchgang zwei Satzbälle, die ihre Landsfrau aber abwehrte. Der zweite Satz war dann eine klare Angelegenheit für die neue Nummer zwei der Welt. Mit 195 Weltranglistenpunkten überholte Scharapowa die Belgierin Justine Henin-Hardenne im WTA-Ranking.

Der Erfolg in Linz war der 15. ihrer Karriere und der fünfte nach Indian Wells, San Diego, den US Open und Zürich in diesem Jahr. "Ich war so glücklich, dass ich das Finale erreicht habe. Ich wollte das unbedingt auch noch gewinnen. Die Abwehr der Satzbälle im ersten Satz war sehr wichtig", meinte Scharapowa unmittelbar nach dem Match. Auf die Nachfrage, ob sie auch im nächsten Jahr wieder nach Linz kommen werde, antwortete sie mit einem leisen, aber bestimmten "Yes".

Scharapowa lobte das Turnier und die vielen tollen Fans in der Stahlstadt. "Es ist so aufregend, hier zu spielen. Ich bereue es nicht, hierher gekommen zu sein. Die Kulisse ist unglaublich." Die Wahl-Amerikanerin hofft jetzt bei ihrem letzten Auftritt in diesem Jahr, dem Masters in Madrid (7.-12. November), die Nummer eins der Welt werden zu können. "Jetzt bin ich erst einmal Nummer zwei, aber ich habe ja noch die Chance auf Platz eins", meinte die best verdienende Sportlerin der Welt. (APA)

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    Der Erfolg in Linz war der 15. in Scharapowas Karriere und der fünfte 2006.

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