Greenpeace fliegt von Mac-Messe

2. Jänner 2007, 08:45
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UmweltaktivistInnen wollten auf giftige Substanzen in Apple-Produkten hinweisen - sehr zum Missfallen der Messeleitung

Der Computerhersteller Apple gibt sich gern das Image "anders" zu sein, zumindest in Umweltschutzfragen ist davon allerdings nicht viel bemerkbar, wie Greenpeace kritisiert. In zahlreichen Apple-Produkten - wie dem iPod, aber auch den diversen Mac-Computern - seien hochgiftige Substanzen zu finden, die andere Hersteller längst nicht mehr zum Einsatz bringen würden.

Kampagne

Mit der Kampagne greenmyapple wollen die UmweltschutzaktivistInnen auf die Probleme mit Apple-Produkten hinweisen, und das Unternehmen dazu bringen eine Vorreiterrolle in solchen Fragen einzunehmen. Auch will man, dass das Unternehmen ein Rücknahmesystem für ihre Geräte einführt, um sie so einem vernünftigen Recycling-Kreislauf zuzuführen.

Messe

Anliegen, die man nun auch auf der MacExpo-Messe in London vorzubringen versuchte. Mittels des Verteilens von Äpfeln und Flugblättern wollte man das Interesse der BesucherInnen wecken. Eine Vorgangsweise, die aber der Messeleitung nicht besonders zu gefallen schien.

Rauswurf

So entschloss man sich die AktivistInnen hinauszuwerfen, dies obwohl Greenpeace einen eigenen Stand gemietet hatte. Bei der Messeleitung rechtfertigt man das Vorgehen damit, dass es zahlreiche Beschwerden - darunter auch von Apple selbst - gegeben hätte, damit sei der Rauswurf nach der Messeordnung, die auch Greenpeace unterschrieben habe, gerechtfertigt. (red)

  • Greenpeace-Aktivistin vor dem Rauswurf auf der MacExpo in London
    foto: greenpeace

    Greenpeace-Aktivistin vor dem Rauswurf auf der MacExpo in London

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