Sturmschäden in Wien - Hochbetrieb bei der Feuerwehr

31. Oktober 2006, 09:09
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170 Einsätze von Sonntag bis Montag - Erster starker Wind bringt die meisten Schäden

Wien - Der Herbststurm vom Sonntag hat der Wiener Feuerwehr jede Menge Arbeit beschert: Von den Mittagsstunden bis in der Früh rückten die Einsatzkräfte 170 Mal aus, um losgerissene Schilder, Äste oder Fenster zu sichern, berichtete Sprecher Alexander Markl im Gespräch mit der APA. Der erste schwere Sturm des Jahres richte dabei stets die schwersten Schäden an.

"Alles, was im Laufe des Jahres irgendwie lose hängt, wird beim ersten Sturm heruntergeworfen", erklärte Markl. Entsprechend hoch sei an diesem Tag der Arbeitsaufwand. Die Folgestürme fegen dann quasi über eine aufgeräumte Landschaft. Klassische Sturmschäden sind losgerissene Fensterflügel, umgestürzte Schilder, Dachziegel oder morsche Bäume, die zu fallen drohen. Ebenso müssen Satellitenschüsseln und Gerüstteile gesichert werden.

Für die Feuerwehr sei die Zahl der Einsätze jährliche Routine, betonte Markl. Eine erhöhte Bereitschaft habe es nicht gegeben.

Zusätzlich bescherte die Nacht auf Montag den Feuerwehrleuten einen kuriosen Einsatz: In der Hasnerstraße in Ottakring war eine Fledermaus in eine Wohnung geflogen und hinter einen Wohnzimmerkasten gefallen. Die Florianijünger rückten gegen 22.00 Uhr aus und bargen das Tier. Von der Fensterbank konnte es daraufhin weiter fliegen. (APA)

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