Alle Rekorde gesprengt

29. Oktober 2006, 14:56
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Erstmals mehr als 30.000 Besucher in der Intersport Arena in Linz

Linz - Das Damen-Tennis-Turnier Generali Ladies Linz presented by Raiffeisenlandesbank OÖ 2006 hat alle Rekorde gesprengt. Das von der russischen US-Open-Siegerin Maria Scharapowa angeführte Staraufgebot mit elf Spielerinnen aus den Top 20 der Weltrangliste sorgte dafür, dass die Intersport Arena von Donnerstag bis Sonntag aus allen Nähten platzte und viermal in Serie ausverkauft war. "Damit haben wir erstmals in der Geschichte des Turniers die Marke von 30.000 Besuchern erreicht", lautete die erfreuliche Bilanz von Veranstalter Peter-Michael Reichel am Sonntag.

Auf Grund des gewaltigen Publikumsinteresses in diesem Jahr steht für Reichel fest, dass für die 17. Auflage des Generali Ladies Linz, die vom 20. bis 28. Oktober 2007 stattfinden wird, neue Kapazitäten geschaffen werden müssen. "Die Erweiterung der Sitzplatzsektoren ist beschlossene Sache. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir uns Gedanken über zusätzliche Kapazitäten machen müssen. Das ist angenehmer, als sich mit der Auslastung der Halle zu beschäftigen", betonte Reichel.

Auch sportlich war das heurige Turnier das beste aller Zeiten. "Der Cut-Off lag bei 34. Vier Stars aus den Top 11 der Weltrangliste haben das Semifinale erreicht. Das Endspiel zwischen Maria Scharapowa und Nadja Petrowa wäre auch bei jedem Grand-Slam-Turnier ein Finalschlager. Wir sind uns bewusst, dass wir uns mit dieser sensationellen Besetzung die Latte sehr hoch gelegt haben", sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel.

"Wir werden natürlich alles daran setzen, um Maria Scharapowa auch im kommenden Jahr nach Linz zu holen. Sie hat sich hier sehr wohl gefühlt. Durch ihr Antreten hat das Generali Ladies eine enorme internationale Medienpräsenz erreicht. Berichte von ihrer Ankunft und ihren Matches in Linz sind um die Welt gegangen", ergänzte Sandra Reichel.

Bis auf die Belgierin Kim Clijsters und die Schweizerin Martina Hingis haben bereits alle Topstars der Damentennis-Szene in Linz aufgeschlagen. "Um die beiden werden wir uns für 2007 auch bemühen", verriet Sandra Reichel.

Zum Abschneiden der Österreicherinnen meinte die Turnierdirektorin: "Sybille Bammer und Tamira Paszek sind zwar in der ersten Runde knapp gescheitert, haben aber in einem Weltklassefeld ansprechende Leistungen geboten. Wir werden an unserer bisherigen Strategie festhalten und heimische Spielerinnen nach Kräften unterstützen. So wie wir es auch heuer gemacht haben, indem wir alle Wild Cards für die Qualifikation und den Hauptbewerb an Österreicherinnen vergeben haben." (APA)

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