Schirme festhalten: Mit dem schönen Wetter ist es vorbei

31. Oktober 2006, 09:04
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Das wars dann mit dem Spätsommer: ZAMG sagt für kommende Woche starken Wind, Regen, Schnee und Morgenfrost voraus

Wien - Regenschirme festhalten, warme Kleidung bereitlegen und sich nicht wundern, wenn es plötzlich schneit: Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ist es mit dem schönen Wetter in der kommenden Woche größtenteils vorbei.

Am Montag gibt es besonders an der Alpennordseite zunächst noch Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze liegt zwischen etwa 1.800 Meter im Westen und 700 Meter im Osten. Sonst lockern die Wolken oft auf, am meisten Sonnenschein gibt es im Süden. Besonders im Osten weht weiterhin lebhafter, örtlich mitunter noch stürmischer Wind aus West bis Nordwest, am Nachmittag flaut der Wind überall ab. Die Frühtemperaturen liegen zwischen einem und zehn Grad. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen sechs bis 15 Grad, die höheren Temperaturen im Süden und Westen.

Am Dienstag lösen sich lokale Frühnebel auf. Hohe und mittelhohe Wolkenfelder können aber teilweise den Sonnenschein trüben. Gegen Abend kann es in Vorarlberg bereits etwas regnen. Der Wind weht mäßig aus Südost bis Südwest. Frühtemperaturen: minus zwei bis plus sieben, Tageshöchsttemperaturen: zwölf bis 19 Grad.

Am Mittwoch, Allerheiligen, erreicht eine Störungszone in der Nacht den Alpenraum und bringt dichte Wolken, an der Alpennordseite auch Regen. Oberhalb von 800 bis 1.000 Metern Seehöhe schneit es. Im Osten bedecken meist dichte Wolken den Himmel, die Sonne scheint nur vorübergehend, Regen gibt es aber nur zeitweise. Südlich des Alpenhauptkammes bleibt es trocken. Dabei scheint oft die Sonne und nur harmlose Wolken ziehen vorüber. Der Wind weht stark bis stürmisch aus West bis Nordwest, am stärksten im Norden und Osten. Frühtemperaturen: vier bis neun, Tageshöchsttemperaturen: fünf bis zehn, im Süden bis 15 Grad.

Am Donnerstag bleibt der Himmel von Vorarlberg bis zum westlichen Niederösterreich wolkenverhangen, immer wieder gibt es Regen oder Schneeregen, am Nachmittag schneit es auch bis in die Niederungen. Überall sonst überwiegt der freundliche Wettercharakter. Der Wind weht weiterhin lebhaft bis stark aus West bis Nord, am Nachmittag lässt er aber allmählich nach. Frühtemperaturen: minus eins bis plus fünf Grad, Tageshöchsttemperaturen: ein bis sechs Grad.

Am Freitag sollen an der Alpennordseite und im Osten erneut dichte Wolken den Himmel bedecken. Es kann regnen, oberhalb von 500 Metern Seehöhe schneien. Von Osttirol bis zum Südburgenland dominiert der Sonnenschein, obwohl immer wieder Wolkenfelder durchziehen und kurze Regen- oder Schneeschauer nicht ganz ausgeschlossen werden können. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordost. Frühtemperaturen: minus zwei bis plus zwei Grad, Tageshöchsttemperaturen: zwei bis sechs Grad.

(APA)

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