Nalbandian scheitert in Basel

28. Oktober 2006, 19:34
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Federer etwas mühevoll weiter - Ancic als einziger gesetzter im St. Petersburg-Halbfinale - Drei Franzosen im Lyon-Halbfinale

Wien - Zum ersten Mal seit 1973 stehen beim Tennis-Turnier in Basel mit Roger Federer und Stanislas Wawrinka zwei Schweizer im Halbfinale. Beim Turnier in St. Petersburg zog der als Nummer drei gesetzte Mario Ancic locker ins Halbfinale ein. In Lyon schied die Nummer sechs des Turniers, Sebastien Grosjean, im Viertelfinale aus.

Keine Überraschung stellte Roger Federers Halbfinaleinzug in seiner Heimat dar. Der Weltranglisten-Erste ist auch haushoher Favorit auf den Basler Turniersieg. Sein unerwartet knappes 6:3,7:6 (14) über David Ferrer (der Spanier vergab in Durchgang zwei sechs Satzbälle) war seit seiner bisher letzten Niederlage im August in Cincinnati gegen Andy Murray der 22. Sieg in Serie.

Wawrinka dagegen gelang mit 7:6 (7),6:2 in 93 Minuten gegen den Weltranglisten-Dritten David Nalbandian ein grandioser Überraschungscoup. Im Halbfinale trifft Federer auf den Thailänder Paradorn Srichaphan, Wawrinka bekommt es mit dem chilenischen Wien- und Madrid-Finalisten Fernando Gonzalez (3) zu tun. Der Südamerikaner hat immer bessere Chancen auf ein Masters-Cup-Ticket.

In St. Petersburg steht mit dem Kroaten Ancic nur ein gesetzter Spieler im Halbfinale. Mit dem Letten Ernest Gulbis hat es ein Spieler mit einer Wild-Card unter die besten Vier geschafft. Die beiden treffen am Samstag auch aufeinander. Im zweiten Halbfinale stehen einander Thomas Johansson (SWE) und Igor Kunitsin (RUS) gegenüber.

Beim Turnier in Lyon stehen drei Franzosen und ein Belgier im Halbfinale. Lediglich Xavier Malisse (7) reiht sich unter die heimischen Spieler, an deren Spitze Richard Gasquet (4) steht. Im Halbfinale trifft Gasquet auf seinen Landsmann Arnaud Clement, Malisse spielt gegen Marc Gicquel. (APA)

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