Burgenländer wegen Besitz von Kinderpornos verurteilt

29. Oktober 2006, 18:57
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Beschuldigter gab an, Material am PC unabsichtlich gespeichert zu haben: "Der große PC-Experte bin i a net"

Eisenstadt - Wegen des Besitzes kinderpornografischer Darstellungen ist am Freitag ein Burgenländer am Landesgericht Eisenstadt zu einer Geldstrafe von 1.500 Euro sowie einer bedingten Freiheitsstrafe von vier Monaten verurteilt worden. Der 62-Jährige soll von Februar 2001 bis März dieses Jahres Bilder und Videos aus dem Internet heruntergeladen und auf seinem PC gespeichert haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Schwach am PC

Der Beschuldigte gab an, "um die Zeit tot zu schlagen" im Internet gesurft zu haben. Kinderpornografische Bilder habe er dabei "nicht bewusst" heruntergeladen und sofort gelöscht, wenn dies der Fall war. "Es kann sein, dass etwas in eine Datei reingerutscht ist - der große PC-Experte bin i a net", meinte er.

Tausende Dateien

Laut dem ermittelnden Beamten gibt es keine Hinweise, dass der Mann Bilder Dritten zur Verfügung stellte. Insgesamt wurden bei der Hausdurchsuchung an die 120.000 Bild- und Videodateien sichergestellt, die zum Teil bereits gelöscht waren. Davon seien rund 80 Prozent nicht kinderpornografischen Inhalts gewesen. (APA)

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