Passivrauchen verdoppelt Krebsrisiko

25. Oktober 2006, 13:46
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Deutsche Krebshilfe: Frauen vor dem Klimakterium besonders gefährdet

Bonn - Regelmäßiges Passivrauchen würde das Brustkrebs-Risiko bei Frauen unter 50 Jahren verdoppeln. Dies belege eine Analyse von 26 wissenschaftlichen Studien, berichtete die Deutsche Krebshilfe am Mittwoch in Bonn. Die Organisation fordert deshalb ein umfassendes Rauchverbot in öffentlichen Räumen einschließlich der Gastronomie.

Die Analyse diser 26 Studien zeige jedoch, dass gerade bei Frauen vor den Wechseljahren der Passivrauch das Brustkrebs-Risiko dramatisch erhöhe. "Solange in Deutschland kein Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen durchgesetzt wird, haben insbesondere jüngere Frauen, die in der Gastronomie arbeiten, durch die Passivrauch-Belastung ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko", warnte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski. (APA/AP)

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