Mehr als 1.000 Menschen vor Tropensturm "Paul" in Sicherheit gebracht

26. Oktober 2006, 20:27
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Zwei Tote auf mexikanischer Halbinsel Baja California

San Jose del Cabo/Mexiko - Angesichts des herannahenden Tropensturms "Paul" sind auf der mexikanischen Halbinsel Baja California mehr als 1.000 Menschen in Schutzräume gebracht worden. Ausläufer des Sturms kosteten am Dienstag zwei Menschen das Leben: einen Fischer und einen amerikanischen Touristen, die beide von Wellen erfasst und ins Meer gespült wurden. Es wurde erwartet, dass der Sturm, der auf seinem Weg in Richtung Mexiko deutlich an Kraft verlor, am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf Land treffen würde.

Meteorologen rechneten mit starken Regenfällen und warnten vor Überschwemmungen im Landesinneren. "Paul" erreichte am Dienstag noch Windgeschwindigkeiten von 75 Kilometern in der Stunde und wurde von einem Hurrikan zu einem Tropensturm herabgestuft. Ein Behördensprecher in Los Cabos erklärte, mehr als 1.000 Menschen seien in Notunterkünfte gebracht worden. Bei den meisten von ihnen handele es sich um Bewohner der Slums, die von den Wassermassen überschwemmt werden könnten. Einige hätten sich jedoch aus Angst vor Plünderungen geweigert, ihre Hütten zu verlassen.

Im September gab es an der mexikanischen Pazifikküste bereits zwei Wirbelstürme. Im Hurrikan "John" kamen in Baja California fünf Menschen ums Leben, 160 Häuser wurden zerstört. Hurrikan "Lane" traf die Ortschaft Mazatlan, richtete aber nur geringen Schaden an. (APA/AP)

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