Aristoteles hatte eine Hakennase

Redaktion
6. November 2006, 13:45

Neben der bisher besterhaltenen Büste des Philospophen wurde auch eine von Hadrian bei Ausgrabungen auf der Akropolis in Athen entdeckt

Athen - Der griechische Philosoph Aristoteles hatte offenbar tatsächlich eine Hakennase, wie einige zeitgenössische Berichte behaupten. Das lege die bisher besterhaltene Büste des Philosophen nahe, der vor mehr als 2300 Jahren lebte und Alexander den Großen unterrichtete, sagte der griechische Archäologe Alkistis Horemi am Dienstag.

Die Büste war kürzlich bei Ausgrabungen im Vorfeld der Bauarbeiten für das neue Museum auf der Akropolis in Athen entdeckt worden. Sie zeigt Aristoteles als bärtigen Mann um die 60 mit resolutem Gesichtsausdruck und stammt vermutlich vom Ende des ersten Jahrhunderts vor Christus. Dem unbekannten Bildhauer sei es gelungen, die breite Stirn und den legendären eindringlichen Blick des Philosophen gut zum Ausdruck zu bringen.

19 andere Büsten aus der Römer-Zeit zeigen Aristoteles nicht mit Haken-, sondern mit gerader oder gar mit Stupsnase, wie Horemi erläuterte. Es handele sich dabei durchweg um Kopien griechischer Originale.

Auch Hadrianbüste entdeckt

Außerdem fielen den Archäologen bei Ausgrabungen noch zwei weitere antike Büsten der "feinsten Art" in die Hände, wie am Mittwoch bekannt wurde: die des römischen Kaisers Hadrian und eines unbekannten Priesters eines Tempels des Gottes des Weines Dionysus.

Die Büsten waren nach ersten Erkenntnissen der Archäologen in den Gärten von Palästen reicher Händler oder Funktionäre der Stadt Athen während der römischen Herrschaft aufgestellt gewesen.

Alle drei Büsten seien etwa 46 Zentimeter groß und sollen künftig im neuen Akropolis Museum ausgestellt werden. (APA/red)

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18 Postings
Einen Bart hatte er auch

wenns Geld bekommen

könnens weiterbuddeln die Griechen. Dann gibts irgendwann nicht nur Erkenntnisse über die Nase sondern auch über den Johannes.

Wieso findet man auf der Akropolis noch was?

Da wurde doch schon 1 Mion mal umgegraben? Ich habe den Verdacht, die Athener wollen wieder einmal Geld von der EU, haben die in Südkorea hergestellte Büste vergraben, dann entdecken lassen und suchen nun um Subventionen an, zu Erforschung der griechischen Nase. Die Hakennase selbst aber dient dazu, um den Aristoteles vom Mazedonier zum Griechen zu machen.

und wie sieht's mit ihrer nase aus, herr sokrates?

Beweis??

Ich verstehe nicht, wo die Beweiskraft dieser Büste liegt.
Es gibt 19 andere Büsten, die von griechischen Originalen stammen, wo A. keine Hakennase hat.

Jetzt gibt es EINE römische Büste, die 300 Jahre nach seinen Lebzeiten angefertigt wurde. Und das ist jetzt der Beweis für die Hakennase?

Bitte die Beweisführung bissl besser erklären, oder ist das wirklich schon alles?

also ich find's einleuchtend.

ausserdem: auch meine grossmutter vaeterlicherseits hatte eine hakennase. was mich zumindest zu einem viertel-philosophen macht.

stimmt doch, der syllogismus, oder? herr sokrates, koennten's mir da weiter helfen. sie sind ja spezialist fuer so etwas.

Wirklich revolutionär!

Ich erhoffe mir dadurch die Lösung sämtlicher Energieprobleme dieser Welt, dauerhaften Weltfrieden, freie Apfelkuchen für jedermanN (ätsch!) sowie einen weiteren wissenschaftlichen Fortschritt auf dem Gebiet der Kybernetik und Mikrobiologie, sowie revolutionäre Erkenntnisse um das Sexualleben des Weißen Hais.

Wenn wir jetzt noch wüßten wie seine Fürze rochen, dann sind wir GANZ nah dran das letzte Geheimnis dieser Welt zu erkunden: Warum kann man mit Gummibärchen keine Tintenstrahldrucker betreiben?

Und noch VIEL interessanter: Warum poste ich eigentlich hierzu so einen Unsinn ?

Das ist kein Unsinn

würde mein Nachnachfolger sagen

SOWAS

was hätte der erst leisten können hätte er eine gerade nase gehabt.
vielleicht hätter er sogar auf seine misslungenen begründungen und rechtfertigungen der sklaverei und seiner rassistischen ideen verzichtet.

Endlich!!!

Ich wußte es ja schon immer!!! Aber niemand wollte mir glauben

Quote

Der Artikel wird sicher irrsinnig oft angeklickt, weil sich alle erhoffen, dass sich hinter etwas derartig Banalem die Überdrücker-Story verbirgt. Aber ätsch: Die Story ist genauso banal und überflüssig wie ihr Titel.

in 1000 Jahren werden sie eine Büste Gusenbauers finden

Und überrascht sein, dass die damalige Bevölkerung so schöne Politiker gehabt hat. :-))

und ich hab ein!! abstehendes ohr

versager

ich hab zwei.

na super, bin ich aber froh

Einige Zeitgenossen
sprachen von einer Hakennase ,
eine Büste ,gut 100 Jahre nach dem Tod
des Hr. Aristoteles produziert ,stellt ihn mit einer
Hakennase dar

Na Gott sei Dank! Damit ist eines der größten Rätsel der Welt gelöst.

Er soll ja auch in Wirklichkeit René Schickele geheißen haben ...

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