Gehirne von Gemüse-Essern altern langsam

6. November 2006, 12:51
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Studie: Gemüse bremst den Abbau von Gehirnzellen um rund 40 Prozent - Bei Früchten wurde der Effekt nicht festgestellt

Chicago - Gemüseliebhaber schützen ihr Gehirn in erheblichem Maße vor altersbedingtem Zellabbau. Menschen, die mindestens 2,8 Portionen Gemüse am Tag essen, konnten den Abbau ihrer kognitiven Fähigkeiten im Vergleich zu Menschen, die weniger als eine Portion Gemüse am Tag essen, um rund 40 Prozent verlangsamen, ergab eine am Dienstag im US-Wissenschaftsmagazin "Neurology" veröffentlichte Studie des Medizinischen Fachbereichs der Rush University von Chicago.

Fünf gewonnene Jahre

Diese Verlangsamung entspreche fünf gewonnenen Lebensjahren, erklärte Autorin Martha Clare Morris. Besonders positiv wirke sich der Genuss von grünem Blattgemüse aus.

Bei Früchten wurde der Effekt nicht festgestellt. Das könne daran liegen, dass die häufig zusammen mit Gemüse gegessenen Fette die Aufnahme von Vitamin E steigerten, sagte Morris. Die Wissenschaftler hatten über sechs Jahre hinweg die Essgewohnheiten von knapp 4.000 älteren Menschen beobachtet. (APA)

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    Gemüse, ein Jungbrunnen für das Gehirn.

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