Lkw mit 15 schweren Mängeln in Wien gestoppt

31. Oktober 2006, 09:10
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Schwerpunkt-Kontrollen am Montag - Bei Gefahrguttransporter rissen die Bremsschläuche

Die Verkehrsabteilung der Wiener Polizei hat am Montag im Rahmen von Lkw-Kontrollen einen 3,5-Tonner gestoppt, bei dem insgesamt 15 schwere technische Mängel festgestellt wurden. Fünf davon gehörten in die Kategorie "Gefahr in Verzug". Nagelneu war jedoch das Pickerl - samt gefälschtem Prüfgutachten. Da der Lkw erst kürzlich zu einem weit überhöhten Preis den Besitzer gewechselt hatte, wird nun wegen Betrugs ermittelt. Da gab die Polizei am Dienstag bekannt.

Ein Kombi aus dem südlichen Niederösterreich mit Gasflaschen als Fracht wurde zunächst wegen fehlender Kennzeichen gestoppt. Der Umstand, dass der Gefahrguttransporter umgehend zur technischen Überprüfung gebracht wurde, dürfte dem Fahrer nicht zur Freude gereicht, ihm möglicherweise aber das Leben gerettet haben: Bei der Auffahrt zu Bremskontrollstelle rissen nämlich die Bremsschläuche. Da saß aber schon ein Techniker hinter dem Lenkrad, "und der weiß dann schon, was er zu tun hat, um ein Fahrzeug zum Stehen zu bringen", meinte Major Johann Fiegl von der Verkehrsabteilung.

Bilanz der Schwerpunkt-Aktion: 23 Fahrzeuge kontrolliert, 39 technische Mängel festgestellt und 35 zur Anzeige gebracht. Sechs Anzeigen bei sieben Gefahrguttransportern erstattet, zwei gestoppt. 36 Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz, der Straßenverkehrsordnung, dem Führerschein- und dem Güterbeförderungsgesetz erstattet. Neun Organstrafverfügungen wurden eingehoben. (APA)

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