Windows Vista verspätet sich nun doch - allerdings nur um zwei Wochen

3. November 2006, 10:33
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Schwerwiegende Probleme mit Upgrades von Windows XP erzwingen neue Testversion - Consumer-Veröffentlichung im Jänner soll trotzdem gehalten werden

Viele hatten in der Vergangenheit den derzeit anvisierten Release für Windows Vista - November für OEM-KundInnen, Jänner für den Handel - als unrealistisch bezeichnet und deutliche Verspätungen prognostiziert. Nun muss Microsoft tatsächlich den eigenen Zeitplan nach hinten korrigieren, allerdings bei weitem nicht in dem Ausmaß, wie Gartner und Co. vorausgesagt hatten.

System

So habe es mit einer aktuellen Vorversion erhebliche Probleme geben, der Build 5824 hatte nach einem Upgrade von Windows XP ein unbenutzbares System hinterlassen, wie Windows-Chef Jim Allchin nun eingesteht. In Folge war man dazu gezwungen eine vollständige Neuinstallation von Vista vorzunehmen. Microsoft hat die letzten Tage mit der Ursachenforschung betrieben, und den Fehler mittlerweile beseitigt. Der neue Build 5840 wird derzeit von den TesterInnen des Technology Adopter Program einer eingehenden Prüfung unterzogen, wie Windows Experte Paul Thurrot berichtet.

Verschiebung

Dadurch sei notwendig geworden, die interne Deadline für den Final-Build vom 25. Oktober auf den 8. November zu verschieben. Dieser wird dann in die Produktion geschickt und soll - trotz der Verzögerung - wie geplant noch im November an die FirmenkundInnen ausgeliefert werden. Auch die Version für den normalen Handel soll sich dadurch nicht verzögern, so Allchin.

Einschränkung

Allerdings wird Vista im Jänner dann nicht gleich in so vielen Lokalisierungen wie ursprünglich geplant erhältlich sein. Bevorzugt werden dabei die großen Märkte behandelt, eine Verschiebung der deutschsprachigen Variante ist also nicht zu erwarten. (red)

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