Reporter ohne Grenzen: "Aushöhlung der Pressefreiheit"

24. Oktober 2006, 00:01
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Österreich auf Platz 16 - Schlusslichter: Nordkorea, Eritrea und Turkmenistan - Weltweiter Index als Download

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen lässt Mitarbeiter und regionale Experten Jahr für Jahr bewerten, wie es in den Staaten der Welt um die Pressefreiheit bestellt ist. Schlusslichter auch heuer: Nordkorea, Eritrea und Turkmenistan.

Platz eins an Finnland, Island, Irland und Niederlande

Österreich hielt Rang 16 in der Liste, nun gleichauf mit Kanada und Bolivien, das es erstmals unter die ersten 20 schaffte und damit vor Deutschen und Briten liegt. Platz eins ordnen die Hüter der Pressefreiheit Finnland, Island, Irland und den Niederlanden zu. Dänemark fiel vom ersten auf den 19. Rang, weil dort Journalisten im Gefolge der Mohammed-Karikaturen bedroht wurden.

"Alarmierend"

"Alarmierend" nennt Reporter ohne Grenzen die "Aushöhlung der Pressefreiheit" in den USA, Frankreich und Japan. Alle drei fielen massiv zurück. Der Bush-Administration erscheine jeder kritische Journalist verdächtig. In Japan bedrohten Nationalismus und exklusive Presseklubs die freie Berichterstattung. In Frankreich wurden Redaktionen durchsucht. (red/DER STANDARD; Printausgabe, 24.10.2006)

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rog.at
  • Weltweiter Index der Pressefreiheit 2006

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