Mehrheit mit Bushs Irak-Politik unzufrieden

30. Oktober 2006, 17:48
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31 Prozent kündigen Auswirkungen auf Kongresswahl an

Washington - Eine Mehrheit der US-Bürger hält den 2003 erfolgten Einmarsch im Irak für einen Fehler. In einer am Samstag vom Magazin "Newsweek" veröffentlichten Umfrage gaben dies 54 Prozent der Befragten an, nur 39 Prozent bewerten die Entscheidung von US-Präsident George W. Bush als richtig. Fast zwei Drittel der US-Bürger (65 Prozent) glauben, dass die Vereinigten Staaten ihren Kampf für Sicherheit und Demokratie im Irak verlieren.

Kongresswahl

Weiter gaben 31 Prozent der Befragten an, die Lage im Irak werde ihre Entscheidung bei den Kongresswahlen am 7. November beeinflussen. Für 18 Prozent ist die Wirtschaft das wichtigste Thema, für 16 Prozent die Gesundheitsversorgung. 13 Prozent gaben an, der Terrorismus beeinflusse ihre Wahlentscheidung am stärksten.

Der Umfrage zufolge wollen 55 Prozent, dass die Demokraten nach der Wahl über die Mehrheit im Kongress verfügen, nur 32 Prozent sprachen sich dafür aus, dass die Republikaner die Mehrheit behalten. Die Popularität Bushs befindet sich den Angaben zufolge weiter auf einem Tiefstand. Lediglich 35 Prozent der Befragten waren mit seinem Tun zufrieden, 57 Prozent missbilligen es. Für die Umfrage wurden am Donnerstag und Freitag tausend US-Bürger befragt. (APA)

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