Alpenländer vertiefen Verkehrskooperation

25. Oktober 2006, 09:47
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Förderung von Alternativen zum Straßenverkehr beim Alpentransit vereinbart

Lyon - Die Verkehrsminister von sechs Alpenländern haben am Freitag in Lyon die Förderung von Alternativen zum Straßenverkehr beim Alpentransit vereinbart. Ziel seien mehr Sicherheit und geringere Umweltbelastung durch den Verkehr. Das teilte der französische Minister Dominique Perben nach dem Treffen mit seinen Kollegen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien und Slowenien und EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot mit.

Warenverkehr soll um 45 Prozent steigen

Binnen zehn Jahren ist der Warenverkehr über die Alpen um 45 Prozent gestiegen. Die Länder wollen gemeinsam Verkehrsstudien finanzieren und Alternativen zur Straße wie den Bahnverkehr mit Tunnelbau und leichterer internationaler Verknüpfung fördern. In den beiden kommenden Jahren laufen die Treffen im Rahmen der "Zürich- Gruppe" unter österreichischem Vorsitz. (APA/dpa)

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