Mutierter E-Mail-Wurm deaktiviert Anti-Virenprogramme und Firewalls

19. Jänner 2007, 13:02
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Bereits 60 Prozent der Nachrichten eines deutschen Servers verseucht

Vor einer Epidemie eines "mutierten" Computervirus, der sich per E-Mail verschickt, hat am Freitag "Dr. Web Antivirus" gewarnt. Der Schädling "Win32.HLLM.Limar" fordert die Empfänger in neu modifizierter Form zudem auf, über den Kurznachrichtendienst ICQ eine verseuchte Datei herunterzuladen, erklärte ein Mitarbeiter des Software-Anbieters im APA-Gespräch. Der Wurm verändert sich permanent und blockiert Antiviren-Programme und Firewalls.

Beschreibung

Der virtuelle Schädling kommt mit Betreffzeilen wie Server Report, Status, Error, Test, Mail Delivery System, Mail Server Report, Mail Transaction Failed, Good Day, Picture und Hello. Im Gepäck haben bestimmte Mutationen des Wurms eine Zip- oder Exe-Datei, die schädliche Codes beinhaltet. Die Anhänge können auch doppelte Endungen aufweisen, von denen nur eine sichtbar ist, die die "böse" versteckt, warnte der IT-Experte.

Verseuchung

Ein von Dr. Web betreuter, deutscher Mailserver sei bereits zu rund 60 Prozent mit dem Wurm verseucht. Gefährdet sind vor allem Nutzer des Betriebssystems Windows. Schutz bietet eine aktuelle Virensoftware. (APA)

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