Gewinnspiel: G'schichten vom Finanzamt

3. November 2006, 14:27
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Wir verlosen vier Exemplare der "G´schichten vom Finanzamt". Rombold Maximilians trug zusammen, was sich im Laufe seiner Beamtenkarriere ereignete

Die G´schichten vom Finanzamt haben sich im Laufe einer Beamtenkarriere tatsächlich ereignet und sollen zeigen, dass es bei der Bearbeitung dieser anscheinend "trockenen" Materie durchaus nicht immer nur todernst zugeht. Sollte der Leser dabei auf Seiten der Beteiligten eine gewisse "Schlitzohrigkeit" feststellen, so ist dies ganz und gar nicht zufällig, sondern durchaus beabsichtigt.

Möglicherweise tragen diese Anekdoten besser zum Verständnis einer komplexen Materie bei, als so manche hochwissenschaftliche Abhandlung.

Nicht jede der in den Anekdoten auftretenden Personen ist ein "Schlaumeier, Schlitzohr und Steuerhinterzieher" zugleich. Mit Sicherheit ist aber so ziemlich jeder dieser Akteure entweder ein Schlaumeier, ein Schlitzohr oder ein Steuerhinterzieher. Die handelnden Finanzbeamten können selbstverständlich nur die beiden ersten Attribute für sich in Anspruch nehmen.

Es ist leicht möglich, dass so mancher Leser – Steuerberater und Rechtsanwälte eingeschlossen – bei der Lektüre dieses Buches ein "Aha-Erlebnis" haben wird.

Leseprobe: Wie aus einem Steuerscheck ein Steuerschreck wurde:

Ein älterer Landwirt hatte vom Finanzamt eine Buchungsmitteilung über 300 Schilling erhalten. Er übersah aber dabei, dass es sich um eine Gutschrift handelte und zahlte brav den Erlagschein ein. Prompt erhielt er eine neue Buchungsmitteilung über 600 Schilling. Der Landwirt war zwar ob dieses Ansinnens ziemlich erschrocken – sich mit dem Finanzamt anzulegen, kam aber für ihn nicht in Frage. Doch nur bis zu jenem Zeitpunkt, als er eine Buchungsmitteilung über 1.200 Schilling erhielt – dann fuhr er schließlich wutentbrannt mit seinem Traktor in die Stadt, um die Beamten mit hochrotem Kopf als Raubritter, Bluthunde und Verbrecher (um nur die harmlosesten Ausdrücke zu nennen) zu beschimpfen. Schließlich gelang es einem Finanzbeamten, den Mann zu beruhigen und ihm zu erklären, dass es sich bei den 1.200 Schilling um eine Steuergutschrift handelt. Das hatte der Mann noch nie erlebt: Dass die Finanz auch einmal etwas zurückzahlt! Freudig fuhr er wieder heimwärts, um tags darauf mit einem kleinen Präsent für "die braven Finanzer" wieder zu erscheinen: mit einem Vogelbeerschnaps, der dann angeblich nur tröpfchenweise genossen wurde.

Gebundene Ausgabe: 180 Seiten 
Verlag: Linde, Wien 
Sprache: Deutsch 
ISBN: 3709301262

Gewinnspiel

derStandard.at verlost vier Exemplare, Einsendeschluss ist der 3. November

Erschienen ist das Buch im Linde Verlag: Link

Linde
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    foto: linde
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