EU will Weinbau an Nachfrage anpassen

27. Oktober 2006, 10:49
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450 Millionen Euro sind für Umstrukturierung von Rebflächen vorgesehen. Österreich bekommt für 1.066 Hektar 6,45 Millionen Euro

Brüssel - Die EU wird den Wein erzeugenden Mitgliedstaaten, darunter Österreich, im Wirtschaftsjahr 2006/07 rund 450 Mio. Euro für die Umstellung und Umstrukturierung von Rebflächen zahlen. Österreich soll laut der am Donnerstag präsentierten vorläufigen Mittelzuweisung für die Umstellung von 1.066 Hektar Rebflächen 6,45 Mio. Euro erhalten. Das entspricht in etwa den Zahlungen vom Vorjahr. Diese betrugen 6,58 Mio. Euro für 1.347 Hektar in Österreich und fast 449 Mio. Euro für 63.700 Hektar EU-weit.

Insgesamt sollen 2006/07 in 14 Mitgliedsländern fast 56.500 Hektar umstrukturiert werden. Die EU-Kommission will durch diese und weitere, derzeit in Diskussion befindliche Maßnahmen den europäischen Weinsektor reformieren und den hier erzeugten Wein international konkurrenzfähiger machen. Umstrukturierungsmaßnahmen bei Rebflächen werden seit 1999 mit bisher insgesamt 2.6 Mrd. Euro gefördert, um die Erzeugung an die Nachfrage anzupassen. Gefördert wird dabei die Umstellung auf andere Sorten, Umbepflanzung von Rebflächen oder Verbesserungen bei der Bewirtschaftung. (APA)

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