25. Oktober 2006, 11:40
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Die Zukunft der von der Pleite bedrohten Tageszeitung "Liberation" entscheidet sich erst Ende der kommenden Woche. Der Verwaltungsrat des linksliberalen Tabloids vertagte die Entscheidung auf den 26. Oktober.

Zwei Sanierungsentwürfe

Der Plan von Großaktionär Edouard de Rothschild sieht den Abbau von 100 der 280 Stellen vor. Die Beteiligungsgesellschaft des "Liberation"-Personals setzt dagegen auf ein neues Blatt-Konzept, den Ausbau des Internet-Angebots und das freiwillige Ausscheiden von Mitarbeitern.

Die Auflage der 1973 gegründeten "Liberation" ist in fünf Jahren um 35.000 Exemplare auf nur noch 135.000 Stück gesunken. Der Betriebsverlust für dieses Jahr wird auf 13 Mio. Euro geschätzt. Anfang Oktober wurde "Liberation" unter Gläubigerschutz gestellt, um die Sanierung zu ermöglichen. (APA)

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