Rätselraten nach Fund von Baby-Skelett in OÖ

23. Oktober 2006, 21:21
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Areal wird großräumig abgesucht - Verdacht, dass Material von Friedhof auf Grundstück abgelagert wurde

Linz - Im Fall des Baby-Skeletts, das eine Oberösterreicherin auf ihrem Grundstück entdeckt hat, waren am Freitag die Gerichtsmediziner am Zug. Sie sollen unter anderem klären, wann der Säugling gestorben ist. Außerdem soll das Areal großräumig abgesucht werden, hieß es seitens der Sicherheitsdirektion. Es bestehe der Verdacht, dass Material von einem Friedhof auf dem Grundstück abgeladen worden sei.

Todeszeitpunkt wird untersucht

Das Gelände sei vor einiger Zeit neu aufgeschüttet worden. Daher könne das Erdreich auch von wo anders stammen. Nähere Untersuchungen sollen das klären. Die Gerichtsmediziner versuchen unterdessen herauszufinden, wann das Baby gestorben ist. Seitens der Ermittler hieß es, das Neugeborene sei vor mindestens fünf Jahren vergraben worden, die Tat könne aber auch bis zu zwei Jahrzehnte zurückliegen.

Eine Unternehmerin hatte vor einer Woche bei Grabungsarbeiten auf ihrem Grundstück die Knochen und eine alte Kinderstrickweste entdeckt und Alarm geschlagen. Bei den Fragmenten handelt es sich um Teile eines Schläfenbeines und eines Schulterblattes sowie um Unterarmknochen. Am Mittwoch spürten Hunde weitere Skelett-Reste auf. (APA)

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