AK-Test: Bahnhofshops um 65 Prozent teurer als der Supermarkt

23. Oktober 2006, 11:11
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Am schlechtesten schneiden Würstel­stände in Bahnhofsnähe ab - Die höchsten Preise wurden bei Snack­automaten entdeckt

Wien - Warnung der Wiener Arbeiterkammer (AK) an Zugreisende: Laut einem aktuellen Test sei es teurer, Reiseproviant im Bahnhofshop zu kaufen, als im nahe gelegenen Supermarkt. Zu diesem Ergebnis kamen die AK-Tester, die von Mitte August bis Mitte September auf vier Wiener Bahnhöfen Probeeinkäufe tätigten. Durchschnittlich 65 Prozent könnten Bahnhofshops teurer sein, so die AK am Donnerstag in einer Aussendung.

Grundsätzlich gelte die Faustregel: Je näher ein Geschäft bei den Gleisen ist, desto höher die Preise. Dies scheint allerdings nicht für Würstelstände zu gelten. Denn obgleich Bahnhofsgeschäfte teurer seien als nahe liegende Bäckereien, so seien sie dennoch billiger als Würstelstände in Bahnhofsnähe, so die AK. Beispielsweise sind Getränke und kleine Snacks in den Geschäften im Südbahnhof durchschnittlich um 29 Prozent günstiger als beim Würstelstand davor.

Spitzenpreise bei Snackautomaten

Die höchsten Preise entdeckten die AK-Tester bei Snackautomaten. Hier koste ein Schokoriegel mit einem Euro deutlich mehr als im Supermarkt, wo er bereits um 65 Cent zu erstehen sei.

Erhoben wurden beim jüngsten AK-Test die Preise von insgesamt 21 Bahnhofshops, -automaten und Würstelständen im Süd- und Westbahnhof, dem Bahnhof Wien-Mitte und dem Franz-Josefs-Bahnhof. Diese wurden verglichen mit dem Angebot von nahe liegenden Supermärkten und Würstelständen. (APA)

  • Tiefer ins Geldbörsel müssen all jene greifen, die ihren Reiseproviant im Bahnhofshop und nicht etwa in einem nahe gelegenen Supermarkt kaufen, warnt die Arbeiterkammer.
    foto: standard/newald

    Tiefer ins Geldbörsel müssen all jene greifen, die ihren Reiseproviant im Bahnhofshop und nicht etwa in einem nahe gelegenen Supermarkt kaufen, warnt die Arbeiterkammer.

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