Rod Stewart drängelt sich an Spitze der US-Charts

19. Oktober 2006, 12:06
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... und noch ein Nach- und Dauerbrenner: Peter Kraus startete Jubiläumstour "Rock'n Roll live"

Los Angeles/München - Der britische Altrocker Rod Stewart (61) hat zum vierten Mal in seiner langen Musikkarriere den Spitzenplatz der amerikanischen Hitparade erklommen. Sein neues Album "Still the Same" verkaufte sich in den USA allein vergangene Woche 184.000 Mal, berichtete das US-Musikmagazin "Billboard" am Mittwoch. Zuletzt war Stewart 2004 mit dem dritten Volumen der Serie "Great American Songbook" an der Spitze der Charts. Erst kürzlich erklärte der Sänger der britischen Zeitung "Daily Mirror", dass er das Singen liebe und nie in Pension gehen wolle: "Wer mich aus dem Weg haben will, muss mich über Bord werfen".

"Verrückter Killer"

Der Rock'n-Roller Peter Kraus hat am Mittwochabend seine Jubiläumstour fulminant in München gestartet. Zweieinhalb Stunden lang begeisterte der 67-jährige Sänger sein Publikum mit Hits wie "Sugar Baby" und "Tutti Frutti" und jugendlichem Charme. Am Ende hielt es niemanden mehr auf den Plätzen. Kraus hatte vor 50 Jahren seine Karriere in München begonnen. Als Überraschungsgäste holte er seine Gefährten der ersten Stunde, den Saxofonisten Max Greger und den Bandleader Hugo Strasser auf die Bühne. Bis zum 1. Dezember stehen insgesamt 25 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Tourplan.

Kraus wäre übrigens Ende der 80er Jahre beinahe einem Anschlag zum Opfer gefallen. Beim Verlassen eines Restaurants in Zürich sei plötzlich "ein Typ mit abgewetzter Lederjacke" auf ihn zugesprungen und habe ihm die Pistole in den Bauch gerammt, erzählt der 67-jährige deutsche Rock-'n'-Roller in einer neuen Autobiografie, die er in Interviewform geschrieben hat. "So, Herr Kraus, das war's", habe der Mann gesagt. "Jetzt erschieße ich Sie!" In diesem Moment seien ihm die "coolen Leinwandstars" in Westernfilmen in den Sinn gekommen, berichtet Kraus: "Ich stand jedenfalls mit hängenden Armen da - leider ohne Colt am Halfter - und riss im Bruchteil einer Sekunde gleichzeitig beide Arme hoch." Er habe die Hand mit der Pistole zu fassen bekommen und gegen die Garderobe geschlagen, bis der "verrückte Killer" die Waffe fallen ließ, berichtet Kraus in dem Buch. Warum ihn der Mann angegriffen habe, wisse er nicht. Der Mann sei einfach krankhaft aggressiv gewesen. "Wie sich herausstellte, war er der Polizei wegen ähnlicher Überfälle schon bekannt und landete für einige Zeit hinter Gittern." (APA/dpa/AP)

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    "Wer mich aus dem Weg haben will, muss mich über Bord werfen"

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