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Die Verwundbaren erzählt auch von einer Produktionsgeschichte, die im österreichischen Filmmarkt keine Einzelerscheinung war: Der Weg in den regulären Kinobetrieb blieb dem Film versperrt, nur eine andere, verkürzte und neu geschnittene Fassung mit dem spekulativen Titel Engel der Lust hielt Einzug in die Sexkinos Wiens.
Tichat kann als einer der wenigen Regisseure Österreichs bezeichnet werden, in dessen Arbeit die Auseinandersetzung mit der filmischen Moderne – im Speziellen mit der Nouvelle Vague – ganz deutliche Züge hinterlassen hat.
Auch in kulturhistorischer Hinsicht ist der Film interessant: Er greift das Thema einer Liebe zwischen zwei Männern auf, zu einem Zeitpunkt, als homosexuelle Handlungen in Österreich unter Strafe standen (bis ins Jahr 1971). Die Verwundbaren ist Tichats einziger Spielfilm geblieben.
(Dietmar Schwärzler, Sylvia Szely im Viennale-Katalog 2006) Die Figuren meines Films sind authentisch – ich habe nur den Konflikt etwas verschärft, weil jede künstlerische Aussage einer Umwandlung der Realität bedarf. Die Verwundbaren stellt eine Auseinandersetzung mit den seelischen Konflikten der Großstadtjugend nach dem Zweiten Weltkrieg dar. Es sind dies die Konflikte einer Generation, die in jedem Land ähnliche Probleme hat – nur jeweils in einer anderen, der Mentalität dieses Landes entsprechenden Weise.
Darum ist in meinem Film, der in Wien spielt, die Stadt mehr als nur eine Kulisse, in der ein Thema von beklemmender Aktualität abgehandelt wird, sie ist ein Mitwirkender, ein Teil, eine „Ursache“, wenn Sie es so nennen wollen … (Leo Tichat)
Die siebente Staffel der DVD-Edition "Der österreichische Film" wurde präsentiert
"Richtung Zukunft durch die Nacht" war der erste Langspielfilm des 2007 aus dem Leben geschiedenen Regisseurs Jörg Kalt. Kathrin Resetarits und Simon Schwarz spielten die Hauptrollen in der wunderbar vertrackten Komödie - und halten eine Rückschau
Golden Girls heißt die Produktionsfirma von Arash T. Riahi, der mit "Ein Augenblick Freiheit" mehrere Preise gewann
Eine Wiederentdeckung: Antonis Lepeniotis' Polit-Drama "Das Manifest"
"Was verbinden Sie mit dem Begriff österreichischer Film?": Fünf Filmemacher und eine Filmemacherin, deren Arbeiten in der sechsten Staffel vertreten sind, haben wir zu diesem Thema um Auskunft gebeten
Peter Kubelka erlaubt Aufführungen seiner Filme ausschließlich in diesem Material
Die Edition "Der österreichische Film" ist nunmehr auf 200 DVDs angewachsen
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Staffel 201–220 zum Vorzugspreis von EUR 159,– pro 20er-Staffel statt EUR 199,–.
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Revanche – Franz Fuchs – Arbeitersaga – MA 2412 – Der Bockerer
Die Fälscher – Models – Hallo Dienstmann – Immer nie am Meer – Poppitz – Fleischwolf
Welcome in Vienna – Vollgas – Blue Moon – Böse Zellen Alpensaga – Kassbach – Asphalt
Welcome in Vienna – Vollgas – Blue Moon – Das weiße Rauschen – Böse Zellen
Müllers Büro – Silentium – Radetzkymarsch – Muttertag – Darwin's Nightmare
Nordrand – Nacktschnecken – Komm, süßer Tod – Hinterholz 8 – Indien
FILM.WERK.SCHAU Helmut Qualtinger erhältlich als Box bestehend aus 10 DVDs
Bekannte und legendäre Aufführungen des Burgtheaters vom Anfang der 60-er Jahre bis 1990
Ab sofort 10 weitere legendäre Aufführungen aus der editon Burgtheater
15 DVDs aus der Ära Klaus Bachler am Burgtheater für Sammler, Liebhaber und Kritiker
In welchem Bildformat werden die Filme veröffentlicht? Gibt es Bonusmaterial? Hier finden Sie alle Hardfacts zu den Filmen
Bert Rebhandl über den Abschluss der autobiografischen Troller-Trilogie
"Axel Corti ist durch seine präzise und dichte Regie eine Offenbarung, ein Cineast, der sich die Klarheit zum Leitbild gemacht hat." (Alain Philippon/Cahiers du Cinéma)
Eine Biographie von Georg Stefan Troller
"Es ist ein nach innen gekehrter Horrorfilm, der die zuvor so betonte Alltäglichkeit als das ausweist, was der Zerstörung anheimfallen muss," Bert Rebhandl.
Eine Biographie von Michael Haneke
"Ich versuche in jedem Film, das Misstrauen in unsere Realitätsgläubigkeit zu schüren. Es geht mir vor allem darum, den Zuschauer darauf hinzuweisen, dass er nur mit einem Artefakt konfrontiert ist." (Michael Haneke)
Alexander Horwath über Schmuckstücke bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 1989
Ein dunkler, ernster Film, der aber nicht auf den grandiosen Humor verzichtet, der "Kottan" zu einem Meilenstein der Populärkultur machte.
"Gefühl und Aktion als wesentliche Motoren des Bewegungskinos – der Film verbindet es mit dem Undurchschaubaren eines Komplotts." (Büttner/Dewald)
Die „Staatsoperette“ von Novotny und Zykan
Ein Streifzug durch die erhitzte österreichische Presse von Patrice Blaser*.
"Immerhin der größte Skandal um ein musiktheatralisches Werk, den die Zweite Republik je erlebte." (Carsten Fastner im „Falter“)
Anmerkungen zu speziellen Formen des K.o.
Ein bedeutendes Dokument: „Jenseits des Krieges“
"Wissen Sie, ich weiß nicht mehr, wohin ich mich schämen soll."
Ort ohne Fundament: „Postadresse: 2640 Schlöglmühl“
"Ein Dokumentarfilm über ein Arbeitermilieu, dem man die Arbeit genommen hat, nicht aber die entfremdeten Strukturen: Das Kino gibt Menschen für einen Moment ihre Subjektivität zurück." (Bert Rebhandl)
Wolfram Paulus’ „Die Ministranten“
"Was ich wirklich will mit meinen Filmen: Meine Welt, in der ich lebe, anschauen und auf der Ebene des Films wiedergeben. Mehr ist es nicht." (Wolfram Paulus)
Nachkriegsexperimente: "Der Rabe"/ "Wienerinnen"
Zwei der wichtigsten Filme eines wesentlichen, heute viel zu wenig bekannten heimischen Filmemachers der Nachkriegszeit, Kurt Steinwendner:
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