TU Wien räumte bei INiTS-Awards ab

27. Oktober 2006, 13:12
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Auszeichnungen für wirtschaftlich verwertbare, innovative Projekte und Ideen

Wien - In allen drei Kategorien - "Life Science", "Informations- und Kommunikationstechnologien" sowie "Andere technische und naturwissenschaftliche Bereiche" - blieben Forscher der Technischen Universität (TU) Wien bei den diesjährigen INiTS Awards siegreich. Die Auszeichnungen, mit denen wirtschaftlich verwertbare, innovative Projekte und Ideen von Uni-Forschern geehrt werden, wurden Mittwoch Abend in Wien vergeben. Die Siegerprojekte erhielten je ein Preisgeld von je 2.000 Euro.

Das Gründerzentrum INiTS wurde 2003 als gemeinsames Projekt von Stadt Wien, TU Wien und Uni Wien ins Leben gerufen. Hauptaufgabe des Zentrums ist es, potenzielle Firmengründer aus der universitären Welt - Uni-Angehörige wie auch Absolventen - auf dem Weg bis zur Unternehmensgründung zu unterstützen. Im Rahmen der INiTS Award werden Projekte ausgezeichnet, die einerseits innovativ, aber auch wirtschaftlich verwertbar sein müssen. Es kann sich sowohl um Produkte als auch Dienstleistungen handeln. Heuer waren 72 Forschungen eingereicht worden. Teilnahmeberechtigt waren Diplomanden und Dissertanten der Wiener Unis und Fachhochschulen.

Die Preisträger

Alexander Dohnal erhielt den ersten Platz in der Kategorie "Life Science". Im Zuge seiner Dissertation entwickelte er eine Möglichkeit der hochspezifischen Krebstherapie mit geringen Nebenwirkungen verglichen zur herkömmlichen Chemotherapien. Dabei werden leukämische T-Zellen durch eine spezifische Aktivierung des Immunsystems mittels Leukämie-assozierter Antigene bekämpft.

In der Kategorie "Informations- und Kommunikationstechnologie" erhielt ein Team den ersten Preis: Philipp Liegl, Rainer Schuster und Marco Zapletal verfassten gemeinsam eine Diplomarbeit über die Thematik der Modellierung von Geschäftsprozessen im "B2B"-Segment des Electronic Commerce. Im Rahmen der eingereichten Arbeit wurde ein so genanntes Add-In entwickelt, das auch Klein- und Mittelunternehmen die Teilnahme am elektronischen Handel ermöglicht.

Der erste Platz in der Kategorie "Andere technische und naturwissenschaftliche Bereiche" ging an Gernot Fasching. Er untersuchte im Rahmen seiner Dissertation die grundlegenden optischen und elektrischen Eigenschaften von selbst organisierten Quantenpunkten und Terahertz Quanten-Kaskaden Lasern, die bei der Detektion von Gasen, der biomedizinischen Bildgebung oder dem Securityscreening Anwendung finden. (APA)

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