Gehörschäden durch Kopfhörer oft erst spät bemerkbar

23. Oktober 2006, 14:38
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Gesundheitliche Schäden oft erst nach zehn Jahren - Nicht mehr als 90 Minuten laute Musik täglich

New York - Das Hören lauter Musik mit mobilen Abspielgeräten für mehr als 90 Minuten kann einer neuen US-Studie zufolge das Gehör schädigen. Die Doktorandenstudie empfiehlt, dass Personen, die Musik mit etwa 80 Prozent der maximalen Lautstärke hören, dies nicht länger als 90 Minuten täglich tun sollten.

Besser geringe Lautstärke

"Ein höheres Risiko besteht für die Menschen, die diese 80 Prozent für mehr als 90 Minuten Tag für Tag, Monat für Monat, und Jahr für Jahr überschreiten", warnte Brian Fligor, einer der Autoren der Studie. Wenn man Musik nur mit zehn bis 50 Prozent der maximalen Lautstärke höre, bestehe dagegen auch bei längerem Hörgenuss kein Risiko. Bei einer Lautstärke von 100 Prozent ist das Gehör der Studie zufolge jedoch schon nach fünf Minuten gefährdet.

Langzeitnutzern von lauter Musik aus Kopfhörern sei vor allem nicht bewusst, dass es bis zu zehn Jahre dauern könne, bis sich der gesundheitliche Schaden bemerkbar mache. "Ich bin vor allem wegen der Teenager beunruhigt, die bereits mit Mitte Zwanzig einen messbaren lärmbedingten Hörverlust haben werden, der sich immer weiter verschlimmern wird", sagte Fligor. (APA/Reuters)

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    Wer so Musik hört, wie es der Bundespräsident hier tut, dürfte mit keinen schwerwiegenden Gehörschäden zu rechnen haben

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