Content-überlagernde Formate "werden vom User nicht akzeptiert"

23. Oktober 2006, 00:00
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"FastView", eine Studie von Fastbridge, untersucht die Wahrnehmung von Online-Werbung

"Die Wirkung von Online-Werbung wurde lange Zeit nur auf den Klick auf das Werbemittel reduziert", so Susanne Kristek von FastBridge. Die Studie "FastView" soll Aufschluss über die Werbewirkung im Netz geben. "FastView" untersucht die Wahrnehmung der Werbung mittels neuer Eyetracking-Technologie (ohne Helm-Kamera), die Erinnerungsleistung (CAPI-Befragung) sowie die unmittelbare Reaktion durch den User oder die Userin, zum Beispiel durch Klicks auf die Werbemittel. Die Studie wurde in Kooperation mit der FH St. Pölten durchgeführt.

"Online-Werbung wirkt"

Die Responsezahl alleine sei keine aussagekräftige Kennzahl über die Werbewirkung, vor allem bei Branding & Awareness-Kampagnen, so Kristek. "Wir wissen aus zahlreichen Studien bereits, dass Online-Werbung wirkt. Es gibt aber immer noch zu viele Parameter, die nicht erforscht sind. Eines davon ist die Frage nach der optimalen Formatwahl im Internet." Die "FastView"-Studie soll Antworten auf Fragen wie "Womit kann hohe Werbewirkung erzielt werden?" oder "Was wird vom User akzeptiert?"

"Weniger aggressive Formate bleiben Usern in Erinnerung"

Ergebnis: "Formate, die den Content überlagern, werden vom User nicht akzeptiert und als störend empfunden und haben zum Teil negative Auswirkungen auf die beworbene Marke", so Barbara Klinser. Weniger aggressive Formate würden zwar keinen sofortigen Klick bewirken, "wirken aber längerfristig und bleiben den Usern in Erinnerung."

Die Ergebnisse der Studie werden den Kunden von Initiative und PanMedia Western kostenlos zur Verfügung gestellt. "FastView" kann auch für laufende Kampagnen oder Website-Tests in Anspruch genommen werden, so Kristek. (red)

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    foto: photodisc
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