FIA segnete Sparkurs für 2007 ab

25. Oktober 2006, 10:48
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Bridgestone Platzhirsch - Motoren-Entwicklung bis 2010 eingefroren - Nur noch zwei Wagen pro Team im Freien Training

Barcelona - Das World Motor Sport Council des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA) hat am Mittwoch bei seinem Meeting in Barcelona das Reglement für die Formel-1-WM-Saison 2007 abgesegnet. So dürfen künftig im Freien Training nur noch zwei Autos eingesetzt werden, diese können aber von insgesamt drei Piloten gefahren werden.

Deshalb werden die beiden Trainings-Sessions am Freitag von jeweils einer Stunde auf 90 Minuten verlängert. In den bisherigen Freitag-Trainings durften jene Teams, die in der Vorsaison in der Konstrukteurs-Wertung schlechter als Vierter gewesen waren, drei Autos auf die Strecke schicken.

Die weiteren Neuerungen betreffen nach dem Rückzug von Michelin die Bridgestone-Einheitsreifen, die für alle Teams bezüglich Quantität und Spezifikation vollkommen identisch sein müssen, sowie das Motorenreglement, das bis inklusive der WM 2010 auf dem Stand der letzten beiden WM-Rennen 2006 eingefroren worden ist, um die Kosten in der Formel 1 zu senken. Zwar muss in der kommenden Saison ein Triebwerk weiterhin zwei Rennwochenenden halten, doch gilt diese Zwei-Rennen-Regel für Motoren nur noch für Samstag und Sonntag, am Freitag kann dagegen ein anderes Aggregat eingesetzt werden.

Bridgestone darf pro Wochenende nur zwei Reifentypen anbieten. Jeder Pilot kann aber an einem Wochenende statt bisher 7 nun bis zu 14 Sätze Regenreifen verwenden. Sollte das Safety-Car während eines Rennens ausrücken müssen, dürfen die Autos erst dann an die Box, wenn sich alle hinter dem Safety-Car eingereiht haben.

Ferner schreibt das Reglement vor, dass die von der FIA vorgegebene Elektronik in allen Rennen und Tests genutzt werden muss, ein Pilot bei einem vorzeitigem Motorwechsel weiterhin zehn Startplätze verliert und bei einem Getriebewechsel fünf Positionen nach hinten versetzt wird. (APA)

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FIA

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