Preiskampf mit AMD: Intel-Gewinn im dritten Quartal um 35 Prozent gefallen

1. Jänner 2007, 13:02
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Deutlich rückläufige Umsätze - Konzernchef Otellini versucht, mit Stellenkürzungen und mit einer Vielzahl neuer Produkte zu kontern

Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel hat angesichts von harten Preiskämpfen mit seinem Hauptrivalen Advanced Micro Devices (AMD) und deutlich rückläufigen Umsätzen im dritten Quartal 2006 einen starken Gewinnrückgang verkraften müssen. Konzernchef Paul Otellini versucht, mit Stellenkürzungen, einer Durchforstung des Unternehmens und mit einer Vielzahl neuer Produkte zu kontern.

Nur noch 1,3 Milliarden Dollar

Intel verdiente im dritten Quartal nur noch 1,3 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro) oder 35 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Gewinn pro Aktie fiel auf 22 (Vorjahresvergleichszeit: 32) Cent. Der Umsatz schrumpfte um zwölf Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar. Dies gab der in Santa Clara (Kalifornien) ansässige Branchen-Primus am Dienstag nach Börsenschluss bekannt.

Umsatz

Der Umsatz fiel in Nord- und Südamerika um ein Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar, in der Region Europa/Naher Osten/Afrika sogar um 20 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum (ohne Japan) um 16 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. Der Intel- Umsatz in Japan stagnierte mit 923 Millionen Dollar.

Der Neunmonatsumsatz fiel auf 25,7 (28,6) Milliarden Dollar. Der Neunmonatsgewinn betrug nur noch 3,5 (6,2) Milliarden Dollar oder 0,60 (1,00) Dollar je Aktie.

Für Forschung und Entwicklung sollen im Gesamtjahr 5,9 Milliarden Dollar aufgewendet werden

Intel geht für das Schlussquartal von einem Umsatz von 9,1 bis 9,6 Milliarden Dollar aus und von einer Bruttogewinnmarge von 50 Prozent. Für Forschung und Entwicklung sollen im Gesamtjahr 5,9 Milliarden Dollar und für Investitionen 5,7 bis 5,9 Milliarden Dollar aufgewendet werden.(APA/dpa)

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