Seit Jänner 48 Journalisten getötet

20. Oktober 2006, 16:01
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Reporter ohne Grenzen: "Journalisten werden mehr angegriffen als irakische Politiker"

Paris - Seit Jänner sind im Irak nach Berechnungen der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF/ROF) bereits 48 Journalisten und andere Medienmitarbeiter "kaltblütig getötet" worden. Damit habe die Presse 2006 im Irak einen höheren Blutzoll gezahlt als je zuvor, berichtete der Verband am Dienstag in Paris. "Journalisten werden mehr angegriffen als irakische Politiker."

Während die Politiker in der besonders geschützten Grünen Zone Bagdads arbeiteten, seien die Journalisten ohne Schutz inmitten der Bevölkerung. Erst am 12. Oktober waren beim Angriff auf Mitarbeiter eines neuen irakischen TV-Senders nach neuen Angaben elf Menschen getötet worden. (APA/dpa)

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