Chronologie: Macht und Streit

19. Oktober 2006, 15:40
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  • September 2005: Die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) wird bei den Parlamentswahlen stärkste Kraft und strebt zunächste eine Koalition mit der liberal-konservativen Bürgerplattform (PO) an. Es kommt allerdings zum Zerwürfnis wegen Personalentscheidungen.

  • Oktober 2005: PiS-Chef Lech Kaczyñski gewinnt die Präsidentenwahl.

  • November 2005: Kazimierz Marcinkiewicz bildet eine Minderheitsregierung.

  • Mai 2006: Die ultrarechte Liga Polnischer Familien (LPR) und die populistische Samoobrona (Selbstverteidigung) treten in die Regierung ein.

  • Juli 2006: Marcinkiewicz tritt vom Amt des Regierungschefs zurück und macht den Weg für Jaroslaw Kaczyñski frei.

  • September 2006: Im Streit über den Haushalt und die Verstärkung der polnischen Nato-Truppen in Afghanistan bricht die Regierung auseinander. (APA/DER STANDARD, Printausgabe, 18.10.2006)
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