Vitamin D könnte Brustkrebs bremsen

17. Oktober 2006, 20:31
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Blutuntersuchungen und Laborversuche weisen das Vitamin als Krebszellen-Hemmer aus - ForscherInnen jedoch zurückhaltend

London - Vitamin D kann möglicherweise das Fortschreiten von Brustkrebs aufhalten. Dies vermutet ein britisches ForscherInnen-Team in einer Studie, die in der Online-Ausgabe der britischen Medizinerzeitschrift "Journal of Clinical Pathology" veröffentlicht wurde. Die WissenschafterInnen hatten das Blut von 279 Frauen mit fortschreitendem Brustkrebs auf das Vitamin untersucht.

Bei den 75 Frauen mit weit fortgeschrittenem Brustkrebs war der Vitamin-D-Spiegel im Vergleich zu den 204 Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium deutlich niedriger. Die Ergebnisse legten den Schluss nahe, dass Vitamin D Brustkrebs im Frühstadium an der Entwicklung hindere, erklärten die ForscherInnen. Sie räumten allerdings ein, dass die Studie keinen Aufschluss darüber gebe, ob der niedrige Vitamin-D-Spiegel bei Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs ein Grund oder eine Folge der Krankheit sei.

Auch sei die Zahl der untersuchten Frauen relativ klein gewesen, führten die ForscherInnen aus. Frühere Laborversuche hätten aber immerhin gezeigt, dass Vitamin D Krebszellen an der Teilung hindert und das Absterben vom Krebs beschädigter Zellen fördert. Außerdem hätten Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen hohen Brustkrebsraten und geringer Bestrahlung mit Sonnenlicht gezeigt. Unter dem Einfluss von Sonnenlicht produziert der menschliche Körper Vitamin D. (APA/AFP)

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    Vitamin D könnte auch das Absterben von Krebszellen fördern.
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