Deutsche Telekom schlägt kürzere Arbeitszeiten bei T-Systems vor

24. Oktober 2006, 10:25
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Zusätzlich sollen 1.600 Arbeitsplätze gestrichen werden

Die Deutsche Telekom hat ver.di eine Arbeitszeit- Verkürzung bei T-Systems vorgeschlagen, um den geplanten Stellenabbau in der Sparte zu verringern. Der Gewerkschaft sei bei den laufenden Tarifgesprächen ein entsprechender Vorschlag gemacht worden, sagte ein Konzernsprecher am Montagabend in Bonn. Die Telekom will in ihrer Geschäftskundensparte zusätzliche 1.600 Arbeitsplätze streichen und setzt dabei auch auf die in der vergangenen Woche vom Bundesrat gebilligte Vorruhestandsregelung für Beamte der Post-Nachfolgegesellschaften.

"Business Services"

Betroffen von den Einschnitten ist der Bereich "Business Services", der mittelständische Unternehmen mit IT- und Telekomdienstleistungen versorgt. Vor einigen Monaten hatte die Telekom-Tochter bereits den Abbau von 5500 Arbeitsplätzen bekannt gegeben.

Drei Prozent und Einmalzahlung von 300 bis 350 Euro

Der Vorschlag ist Teil eines Tarifangebots für Business Services. Wie schon beim Großkundengeschäft "Enterprise Services" bietet T-Systems eine Gehaltserhöhung von drei Prozent ab April 2007 sowie eine Einmalzahlung von 300 bis 350 Euro. Das Angebot habe eine Laufzeit von 24 Monaten, sagte der Sprecher. Im Bereich "Business Services" beschäftigt T-Systems rund 13.000 Mitarbeiter und bei "Enterprise Services" knapp 18 000. Die Tarifverträge für die beiden Bereiche werden getrennt voneinander verhandelt.(APA/dpa)

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