Aus Österreich kommendes Kleinflugzeug in die Ostsee gestürzt

25. Oktober 2006, 09:35
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Keine Überlebenschance für drei Mitglieder eines schwedischen Fliegerklubs - Pilot wollte wegen schlechten Wetters vorzeitig landen

Stockholm - Ein 2003 produziertes Kleinflugzeug vom Typ DA 40 des niederösterreichischen Herstellers Diamond ist am Montagabend südlich der schwedischen Küste bei Trelleborg in die Ostsee gestürzt. Für die drei Insassen gibt es laut Seerettung keine Überlebenschancen. Bei den Opfern handelt es sich um Mitglieder eines privaten Fliegerklubs in Boras in der schwedischen Region Västergötland.

Nach Angaben des Fliegerklubs hatten die drei Männer, der 42-jährige Pilot und zwei ältere Vereinsmitglieder, das einmotorige Flugzeug am Montag direkt beim Hersteller, der Firma Diamond Aircraft Industries in Wiener Neustadt abgeholt und waren um etwa 15.00 Uhr von Wiener Neustadt aus zum Überstellungsflug gestartet. Die Maschine landete anschließend in Berlin zwischen.

Schlechtes Wetter

Wegen schlechter Wetterbedingungen wollte der Pilot am Montagabend vorzeitig auf dem Flughafen Sturup bei Malmö aufsetzen. Kurz vor der Landung verschwand die Maschine von den Radarschirmen der schwedischen Flugkontrolle. Die Seerettung fand Wrackteile, brach die Suche nach möglichen Überlebenden im Laufe der Nacht jedoch ergebnislos ab.

Die Ursache des Unglücks ist vorerst unklar. Nach Angaben der schwedischen Nachrichtenagentur TT hatte das Flugzeug innerhalb weniger Sekunden 1.000 Meter an Höhe verloren. Das Meer ist an der vermuteten Absturzstelle etwa 40 Meter tief.

"Das Flugzeug hätte der neue Stolz unseres Klubs werden sollen", sagte Pär Bergqvist von dem Fliegerklub. (APA)

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